Generell

SUN im Interview wegen GPL

Suns Open-Source-Chief Simon Phipps hat ZDNet erklärt, weshalb Java zukünftig unter der GPL stehen wird: Sun: „Je mehr Java desto besser„.


Netzpolitik.org ist unabhängig, werbefrei und fast vollständig durch unsere Leserinnen und Leser finanziert.

ZDNet: Und warum haben Sie sich letztlich für diese dritte Kategorie entschieden? Wie gesagt: Zu erwarten war die CDDL.

Phipps: Da gibt es zwei Gründe: Für uns ist es die oberste Priorität, den Markt für Java zu vergrößern. Sie finden Java heute bereits in jedem zehnten Handy, insgesamt in mehreren Milliarden mobilen Geräten. Der Markt ist also bereits sehr groß, aber wir wollen uns damit keinesfalls zufrieden geben. Und zu diesem Ziel haben wir die GPL als Lizenzmodell gebraucht. Denn Java muss in den Betriebssystemen selbst Einzug halten, ich denke da an Fedora, Debian oder Ubuntu. Diese stehen alle unter der GPL – und gewinnen gerade außerhalb der USA immer mehr an Bedeutung. Und nun, mit unserem jüngsten Schritt, können wir diesen Markt, der uns bislang verschlossen war, aufrollen.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
2 Kommentare
  1. Sun wird mir immer sympatischer :) GPL’tes Java, GPL’ter UltraSPARC Prozessor usw… Sehr erfreuliche Entwicklungen…

    Ich weiss nicht ob das ein Übersetzungsfehler ist, aber dass Fedora, Debian und Ubuntu unter der GPL stehen ist natürlich nicht korrekt.

    Uwe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.