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Lenovo Thinkpad mal mit und mal ohne Linux

Die kOmmunikation bei Lenovo bezüglich einer Thinkpad-Linux-Linie sind schon äusserst seltsam. Vor wenigen Wochen ging die Message um die Welt, dass der chinesische Konzern zukünftig kein Linux mehr unterstützen würde. Am nächsten Tag wurde kommuniziert, dass dies versehentlich von einem Produktmanager ausgelöst wurde, der für eine andere Notebook-Reihe zuständig ist und die Thinkpads zukünftig wieterhin…

  • Markus Beckedahl

Die kOmmunikation bei Lenovo bezüglich einer Thinkpad-Linux-Linie sind schon äusserst seltsam. Vor wenigen Wochen ging die Message um die Welt, dass der chinesische Konzern zukünftig kein Linux mehr unterstützen würde. Am nächsten Tag wurde kommuniziert, dass dies versehentlich von einem Produktmanager ausgelöst wurde, der für eine andere Notebook-Reihe zuständig ist und die Thinkpads zukünftig wieterhin unterstützt werden sollte.

Die letzten Tage ging dann die Message rum, dass es Thinkpads der T60er Reihe nun mit dem Suse Linux Enterprise Desktop 10 geben würde. Gestern fragten wir uns schon, weshalb die Suse Thinkpads bei fast gleicher Ausstattung um tausend Euro teurer sein sollten, als die Windows-Variante. Einziger Unterschied schien ein anderer Prozessor mit wenig mehr GHZ zu sein, der den Preis aber nicht rechtfertigte. Und heute dann die überraschende Wende in der Kommunikation: Alles nicht so gemeint, man liefert die Rechner jetzt mit DOS aus und die Kunden könnten sich ja ein Linux nachinstallieren. Treiber und technische Unterstützung könnte man auf einer Internetseite finden. Irgendwie wird das nichts… Aber DOS dürfte die technischen Fähigkeiten der neuen Notebooks sicherlich gut ausreizen.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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