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Ausgerechnet: Bild-Zeitung warnt vor Wikipedia

Die Bild-Zeitung möchte witzig sein: So unzuverlässig ist Deutschlands beliebtestes Internet-Lexikon. Warum ist es gefährlich, sich auf Wikipedia zu verlassen? Niemand weiß, wer hinter den Einträgen steckt – ob Experte, Laie oder Spaßvogel. Immer wieder schreiben Internet-Vagabunden mit erfundenen Identitäten absichtlich Fehler in Einträge. Eigentlich kann man ja froh sein, dass die Bild-Zeitung ihre Nutzer…

  • Markus Beckedahl

Die Bild-Zeitung möchte witzig sein: So unzuverlässig ist Deutschlands beliebtestes Internet-Lexikon.

Warum ist es gefährlich, sich auf Wikipedia zu verlassen?
Niemand weiß, wer hinter den Einträgen steckt – ob Experte, Laie oder Spaßvogel. Immer wieder schreiben Internet-Vagabunden mit erfundenen Identitäten absichtlich Fehler in Einträge.

Eigentlich kann man ja froh sein, dass die Bild-Zeitung ihre Nutzer nicht auffordert, die Artikel direkt zu verbessern. Sonst würden die noch die Wahrheiten der Bild-Zeitung dort eintragen.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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11 Kommentare zu „Ausgerechnet: Bild-Zeitung warnt vor Wikipedia“


  1. So unzuverlässig ist Deutschlands beliebtestes Internet-Krurriwurri…

    Die Gefahr von Wiki-Lynchjustiz halte ich für sehr real. In der Wikipedia-Welt bestimmen jene die Wahrheit, die am stärksten besessen sind. Dahinter steckt der Narzissmus all dieser kleinen Jungs, die ihre Initialen an die Mauer sprayen, abe…


  2. So unzuverlässig ist Deutschlands beliebtestes Massenmedium: http://bildblog.de/

    Am schlimmsten dahinter ist das Denunziantentum:

    Haben Sie auch was gefunden? BILD sucht die kleinen und großen Wikipedia-Fehler: bildonline@bild.de

    Ich habe lieber ein freies Onlinelexikon mit Fehlern, als ein Massenmediummit Fehlern. Denn bei der Wikipedia besteht noch Hoffnung (edit this page!), bei der Bildzeitung ist alles bereits vergebens.

    Die Richtlinien der Wikipedia zielen wenigstens auf eine neutrale Wissensvermittlung hin, was man von der Bildzeitung kaum behaupten kann. Populismus pur, politsche Meinungsmache, der tägliche Zwei-Minuten-Hass…


    1. schumann

      ,

      chaotika hat völlig recht im bezug auf die bildzeitung.hetzblatt erster güte,eine gefahr für alle freidenkenden.müsste eigentlich vom markt verschwinden.


  3. Und direkt daneben Werbung für den Brockhaus. Ein Schelm, der Böses dabei denkt…


  4. Gleich daneben eine Anzeige für den Brockhaus auf DVD.
    Wie passend!


  5. Diese Aussage bezieht sich ja auf ein Interview mit Jaron Lanier im Spiegel Nr.46. Jaron Lanier sieht das Internet durchaus als einen Platz für Demokratie, Offenheit und gleicher Verantwortung für alle. Die Gefahr sieht er nicht explizit in Wikipedia sondern in der Vorstellung, „dass das Kollektiv nicht nur Zahlenwerte wie einen Marktpreis ermitteln kann, sondern verfüge als eine – gern Schwarmgeist genannte – höhere Intelligenz über eigene Ideen, ja sogar über eine überlegene Meinung.“


  6. Wer sein Wissen nur aus einer Quelle bezieht, will’s eh nicht genauer wissen, sondern nur (s)eine Meinung und Vorurteile bestätigt sehen. Und genau das leistet die BILD – Wikipedia kaum: Zu viele Themen, zu viele Meinungen, zu vernetzt. Nicht ohne Makel, doch schwer zu manipulieren und eine hervorragende erste Anlaufstelle für Recherchen.


  7. @chaotika: Nüchterner gesagt, Bild hat auch den Geist der Wikipedia noch nicht ganz verstanden: man würde pro-produktiver dazu auffordern, die kleinen sachlichen Fehler sofort zu beheben, über „edit this page“, (und die Änderung dann meinetwegen online zu berichten, damit noch Stoff für die Publikation bleibt).


  8. […] netzpolitik.org: » Ausgerechnet: Bild-Zeitung warnt vor Wikipedia » Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft. Markus Beckedahl mit einem treffenden Kommentar zum vorgestrigen BILD-Artikel… (tags: wikipedia) […]

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