Dirk von Gehlen hat in der SZ einen guten Kommentar zur Piratenpartei geschrieben, den ich so teilen kann: Piratenpartei vergisst ihre Gründungsprinzipien – Raubkopierer in die Parlamente! Konkret geht es darum, warum die Piraten sich für alles mögliche auf einmal interessieren, aber kaum jemand richtig das Feld Urheberrecht bearbeitet.
Die Piratenpartei ist – ob sie will oder nicht – Bestandteil dieser Bewegung. Doch derzeit wirken ihre Repräsentanten wie Umweltschützer, die über alles sprechen wollen, nur nicht über Luftverschmutzung, Atomenergie oder den Klimawandel. Auch wenn die patronisierende Aufmerksamkeit des politischen Berlin derzeit angenehmer zu sein scheint: Die Piraten würden gut daran tun, sich an die digitale Bürgerrechtsbewegung zu erinnern und das Urheberrecht auch gegen Widerstände als zentrales Thema zu benennen. Denn es ist nicht nur so, dass sie aus dieser Bewegung erwachsen sind. Sie sind in weiten Teilen auch von ihr gewählt worden.
Macht mal!
Update: Wird wohl leider nichts, wie Christopher Lauer (MdA) mir auf Twitter erklärte:
@netzpolitik @dvg wir wurden in Berlin nicht wegen Urheberrecht gewählt.