Stefan Niggemeier hat ein Interview mit dem Cheflobbyisten der deutschen Musikindustrie, Dieter Gorny, auseinander genommen und kommt zu lustigen Ergebnissen: Understanding Dieter.
Vielleicht ist es aber auch so, dass dieses vage, wirre Wortgeklingel genau das Richtige ist, um bei Politikern und anderen Verantwortlichen ein ähnliches Gefühl zu wecken wie bei mir als junger Redakteur damals: Dass ein Mann, der so überzeugend so unverständliche Sachen sagt, sich richtig gut in der Materie auskennen muss. Man muss dann seinem Appell unbedingt folgen, etwas zu tun, um die Musikindustrie zu retten, und zwar 1.) irgendetwas und 2.) ohne Rücksicht auf Verluste.
Ergänzungen
Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
4 Kommentare zu „Dieter Gorny für Einsteiger“
,
[…] 3‑Strikes Gesetz, welches das dortige Verfassungsgericht bereits wieder gekippt hat? (via Netzpolitik) Comments […]
,
Ja, die Erfahrung musste ich auch machen. Es kommt garnicht darauf an, WAS jemand sagt. Er muß es nur überzeugend rüberbringen. Genau das ist die Stärke von Lobbyisten.
Traurig aber wahr :(
,
Ein ähnlicher Grundtenor ist beim Tonspion nachzulesen: Nachruf auf eine Funktionärsmesse
Dann doch lieber zur all2gethernow, die ohne so schräge Worte auskommt. :)
,
[…] Verluste.“ Zitatende Dieter Gorny f
Dieser Artikel ist älter als 16 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.