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CDU diskutiert Ausweitung der Zensur auf „Killerspiele“

Ja, Frau von der Leyen, die neue digitale Mauer um Deutschland wird ausschließlich den dokumentierten Missbrauch von Kindern blockieren. Klar. Dass das BKA momentan nur die Hufe still hält und nicht mehr so offen fordert, auch islamistische Webseiten zu sperren, pfeifen die Spatzen in Berlin zwar schon von den Dächern, aber mit Herrn Ziercke verstehen…

  • Ralf Bendrath

Ja, Frau von der Leyen, die neue digitale Mauer um Deutschland wird ausschließlich den dokumentierten Missbrauch von Kindern blockieren. Klar. Dass das BKA momentan nur die Hufe still hält und nicht mehr so offen fordert, auch islamistische Webseiten zu sperren, pfeifen die Spatzen in Berlin zwar schon von den Dächern, aber mit Herrn Ziercke verstehen Sie sich ja gut, das werden sie dem schon noch erklären, dass das nichts wird.

Aber Moment: Was sagt da ihr Fraktionskollege Thomas Strobl gestern auf Abgeordnetenwatch?

In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.

Danke für die Klarstellung, Herr Strobl.

Wer es immer noch nicht verstanden hat: Wenn eine Zensurinfrastruktur einmal da ist, wird sie immer weiter ausgebaut werden.

Zum Beschluss der Innenminister zum Verbot von „Killerspielen“ hat Jörg Tauss übrigens einen lesenswerten Brief an dieselben geschrieben. Offenbar gibt es doch noch einen Restfunken Verstand in der SPD. Mal sehen, ob der sich in der Zensurfrage noch durchsetzen kann.

Über die Autor:innen

  • Ralf Bendrath

    Ralf ist seit Jahren in Zusammenhängen wie DigiGes, EDRi, AK Vorrat, AK Zensur aktiv. 2011 wurde er in den Beirat von Privacy International berufen. Nach einer soliden Grundausbildung als Nerd am Commodore C-64 und dem Studium der Politikwissenschaft in Bremen und Berlin hat er zehn Jahre lang zu Datenschutz, Internet-Governance und Cyber-Sicherheit geforscht, u.a. in Berlin, Bremen, Washington und New York City. Von 2002 bis 2005 hat er für die Heinrich-Böll-Stiftung den Weltgipfel Informationsgesellschaft begleitet. Im Hauptberuf arbeitet er seit Sommer 2009 für den Abgeordneten Jan Philipp Albrecht im Europäischen Parlament, ebenfalls zu Themen der Internetfreiheit und der digitalen Bürgerrechte. Wenn er Zeit findet, bloggt er hier auf deutsch oder auf englisch auf http://bendrath.blogspot.com. Häufiger twittert er als @bendrath.


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79 Kommentare zu „CDU diskutiert Ausweitung der Zensur auf „Killerspiele““


  1. Internetsperren für Killerspiele?…

    Was möchte uns Thomas Strobl mit diesem Satz sagen?
    In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung vo…


  2. Was er damit sagen will? Dass er gerne Webseiten von Computerspielen von denen er denkt, dass sie Amokläufer „erzeugen“, gesperrt werden sollen.

    Auf gut Deutsch: steam.com sperren, da ist schonmal ne ganze Latte weg dadurch.


  3. Marco

    ,

    Da stellt sich natürlich die Frage, was sie da zensieren wollen?

    Steam? die website von EA, Activision und Co? amazon.com? sämtliche internationale spieleportale? ausländische newsseiten, weil sie über ein neues xbox spiel berichten? Alle tauschbörsen und (legalen)downloadportale?

    eigentlich ist das ein guter vorstoß, denn das wird zeigen, wie unsinnig und absurd das ganze ist, und wie wenig ahnung Politker wie Herr Strobl von der ganzen Materie haben.


  4. Ich wäre dafür als erstes Bild.de zu sperren. Ein Großteil der Amokläufer waren Bildleser – da muss es doch einen Zusammenhang geben!


  5. anonym

    ,

    Ich kenne Schäubles Schwiegersohn noch aus den Zeiten Heilbronner Lokalpolitik. Strobl klinkt sich gerne in Themen ein, die Aufmerksamkeit versprechen. Nichts anderes macht er hier.

    Das macht ihn natürlich nicht weniger gefährlich: Nachdem auch v.d.Leyen und Co. langsam begreifen, dass „Löschen statt Sperren“ funktioniert, wenn die Polizeibehörden besser ausgebildet sind und die Dienstwege „gestreamlinet“ werden, bietet es sich an, Killerspiele als Argument zu nehmen, schließlich kann bringt man mit dem Argument Killerspiele keinen US-Provider dazu, schnell mal ein Portal vom Netz zu nehmen, also muss via Great Firewall of Germany gesperrt werden.

    Ich glaube kaum, dass die Rechnung aufgeht.


  6. Vielleicht sollten sie lieber die Webseiten von den ganzen Schützenvereinen sperren.


  7. Ich habe einen offenen Brief an den Bundespräsidenten geschrieben. der Brief ist hier:

    http://www.michaeljaeger.tv/sehr-geehrter-herr-bundespraesident.html

    Der Brief wurde bereits per E‑Mail an das Bundespräsidialamt geschickt und auch auf der Gästebuchseite freigeschaltet. Er wird am Samstag nochmals per normaler Post geschickt werden.

    Wer möchte, darf diesen Brief gerne kopieren und mit seinem Namen versehen.


  8. Pirat4KA

    ,

    Der Brief von Herrn Tauss ist wirklich lesenswert, allerdings kann ich seine restliche Zuversicht bzgl. der positiven Regenerationsfaehigkeit der SPD(s. seine Tweets) in keinster Weise nachvollziehen. Wie auch schon Chris auf fixmbr meinte: “ Die SPD hat kein Personal mehr. Weder in der ersten Reihe, noch auf der Ersatzbank.“(http://www.fixmbr.de/die-zukunft-der-spd/) Tauss ist wohl nach der naechsten Bundestagswahl weg, wer kann dann dort noch kompetent bei netzpolitischen Themen mitreden? Herr Stiefelswuetz? Frau Zypriss?

    Pirat4KA


  9. […] Netzpolitik berichtet, denkt die CDU auch darüber nach Killerspiele in die Netzsperre mit einzubeziehen. Was das […]


  10. Euch ist schon bekannt, daß Tauss eine Lame duck ist, ja?


  11. CDU diskutiert Ausweitung der Zensur auf “Killerspiele” : netzpolitik.org…

    Wer es immer noch nicht verstanden hat: Wenn eine Zensurinfrastruktur einmal da ist, wird sie immer weiter ausgebaut werden.…


  12. Amoklauf in Winnenden – Tim K.

    Ich möchte bitten sich mal auf YouTube.de den Rapper Kaas komplett anzuhören und einmal darüber nachzudenken:

    http://www.youtube.com/watch?v=gKvWYHcEd14

    „Jeder von uns war es … immer dann wenn es ihm egal ist … wenn ein anderer Mensch leidet …“

    „Unsere Kinder brauchen Unterricht in Liebe und Weisheit…“

    Ich möchte noch folgenden Ausspruch eines ev. Pfarrers zitieren „Ich kann auch jemanden mit der Bibel erschlagen“. Sollten wir die Bibel verbieten?


  13. „In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen z…“…

    In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick …


  14. […] wieder ‘nen üblen Hypertonus! Vor allem, wenn man kurz danach zu Netzpolitik.org geht und das hier liest. Die haben doch alle ‘nen Schuss… Und zwar ‘nen echten! […]


  15. […] Netzpolitik Thomas Strobl auf Abgeordnetenwatch Daniel Große Tags: keine vorhanden 11.06.2009, 12:33 Uhr […]


  16. P.S. Im Fall des Amokläufers Tim K. ermittelt die Polizei auf Hochtouren. Auch bei Freunden der Schwester des Amokläufers. Der Polizei ist es dabei Möglich z.B. Passwörter die 2 Jahre zurückliegen aufzuspüren …
    Ich frage mich, warum werden die Möglichkeiten die es ja offensichtlich gibt nicht einfach ausgeschöpft! Wir brauchen keine neuen Gesetze! Keine Zensur ! Es ist wie immer – man muß die bestehenden Gesetze und Möglichkeiten anwenden. Dafür benötigt man Personal und Geld. M.E. sind das die richtigen Ansatzpunkte. Und noch einen habe ich …
    … auch die Staatsanwaltschaften sollten nicht vorschnell Verfahren einstellen … auch hier das bekannte Problem … Personal, Geld …


  17. marko

    ,

    Herr Tauss hat auch früher schon seine Stimme innerhalb der SPD gegen den populistischen Strom erhoben. Schwer zu beurteilen, was es genutzt hat. Eine Mehrheit innerhalb seiner Partei hat er nur selten repräsentiert.

    Und leider wird er nun bald auch nicht mehr im Bundestag sein.


  18. Shakorem

    ,

    *lach* das ist doch absurd. Man könnte genauso gut verlangen schlechtes Wetter auf die Zensur liste zu setzen.


  19. […] das Blut grün programmiert wurde und Monster nach dem Todumfallen einfach disapperierten. Nun kommt aber Thomas Strobl, der ist seit einiger Zeit Schwiegersohn unseres Innenministers Wolfgang […]


  20. […] So geht es also los. Nachdem Frau Ursula von der Leyen darüber nachdenkt Kinderpornografie-Seiten im Internet zu zensieren kommt der Fraktionskollege der CDU Thomas Strobl schon mit einem neuen Gedanken. Warum nicht auch Killerspiel-Seiten zensieren, denn damit würden wir doch auch bestimmt die Amokläufe verhindern. Das dieser Unfug so weit hergeholt ist wie es nur geht müsste jedem vernünftig denkenden Menschen klar sein, aber leider nicht in der CDU, denn diese hat durch Zensursula einen Fuß in der Grundgesetz-Türe der dazu warscheinlich dienen soll weitere Zensur-Maßnahmen durchzusetzen. Denn es gibt so viel schlimmes im Interwebz das man einfach wegschalten sollte. z.B. Killerspieler die mindestens alles poetentielle Amokläufer sind. […]


  21. Noch (viel) mehr Zensur?…

    Spiegel Online berichtet von einem CDU-Bundestagsabgeordneten aus Baden-Württemberg, der das geplante Gesetz zur Sperrung von Kinderpornographie auf
    Onlinespiele (!) ausweiten möchte. Man bemerkt also ganz offensichtlich, dass jetzt schon Begehrlich…


  22. […] Zitat: Ja, Frau von der Leyen, die neue digitale Mauer um Deutschland wird ausschließlich den dokumentierten Missbrauch von Kindern blockieren. Klar. […] […]


  23. Ich habs bei mir schonmal geschrieben, aber es passt auch dazu viel zu gut:

    In Britannien treten Politiker zurück, wenn sie vom Volk bekommene Entitäten veruntreuen.
    Nur, dass es dort Geld ist und bei uns der Auftrag für die Demokratie zu kämpfen.


  24. Neckermann-Katalog der Netzsperren eröffnet…

    Nachdem Wolfgang Bosbach (CDU) auf die (unfreiwillige) Steillage von Dieter Wiefelspütz (SPD) (/home/content/wiefelspuetzchens-wahlpromotion) reagiert hat und die Ausweitung der Netzsperren in Aussicht gestellt hat, greifen nun die ersten die Auff…


  25. So langsam gibt das alles Sinn…

    Nachdem sich SPD und die „CD„U einig sind, dass es eine gute Idee ist mit geheimen Listen gegen das nicht existente Problem der Kinderpornos im WWW vorzugehen, kommen alle Idioten Gutmenschen aus Ihren Löchern gekrochen und stellen weitere Forderu…


  26. […] Vor allem, da sich bereits vor dem Beschluss des Gesetzes erste Parlamentarier und Verbände finden, die eine Ausweitung der Zensur auch auf Urheberrechtsverletzungen, Glücksspiele und “Killerspiele“. […]


  27. […] Quelle: – gulli: CDU will Netzsperren gegen Computerspiele – netzpolitik.org – CDU diskutiert Ausweitung der Zensur auf “Killerspiele” […]


  28. […] sagt Thomas Strobl von der CDU auf Abgeordnetenwatch.de. (via Netzpolitik) Herr Strobl, Mitglied einer Vereinigung, die das Wort „demokratisch“ um Namen führt, will […]


  29. links for 2009-06-11…

    Die Links für den heutigen Tag.
    Die Bundesregierung hat keine Kenntnis, will aber sperren – ODEM.blog
    »Heute wurde die Antwort der Bundesregierung (PDF, 1 MB) auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion bezüglich Interne…


  30. Joe Hallenbeck

    ,

    Die Aussage des Herrn Strobl macht Sinn in Bezug auf Opensource-Killerspiele wie z.B. Nexuiz oder Warsow. Diese Spiele sind nicht im Handel erhältlich, sondern nur kostenlos im Netz.
    Wenn die Politiker konsequent ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot für sog. Killerspiele durchsetzen wollen, müssen diese Seiten gesperrt werden. Ansonsten würden sie sich mit dem Verbot lächerlich machen.

    P.S. ich bin sowohl gegen ein Verbot von Computerspielen, als auch gegen Internet-Sperren…


  31. nostradamus

    ,

    Das Ironische an dieser unfassbaren politischen Entwicklung ist, dass sie vermutlich mehr Hass und Gewalt provoziert, als alle Killerspiele auf Erden zusammen.


  32. Anderer Gregor

    ,

    Also, prinzipiell halte ich es fuer eine sehr nuetzliche Idee, soviel wie moeglich von dem zu sperren, was die nachwachsenden Generationen gerne haben. So ist sichergestellt, dass das Wissen, wie man „Feindsender“ hoert und Zensurmassnahmen umgeht weiter und weiter verbreitet wird. Zudem haben auch mehr und mehr Leute ein Interesse an sicheren Kommunikationsstrukturen, die sich dem Zugriff der Obersten Moralischen Instanzen entziehen, und die Nachfrage wird hier immer bessere Angebote schaffen. In so etwas war das Netz immer gut …

    Noch besser waere es allerdings, wenn ein solches Wissen in Zukunft gar nicht erst noetig waere. Koennte man nicht ein „Diese Sperre wurde Ihnen praesentiert von CDU/CSU in Zusammenarbeit mit der SPD“ mit auf das Stoppschild schreiben? Dann haette sich das vielleicht schon Ende September erledigt …


  33. Zensurausweitung: CZU legt los…

    „In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit …


  34. markus

    ,

    Das überrascht doch keinen mehr.

    Wahrscheinlich ist es den meisten „klassischen“ Wählern auch völlig egal.


  35. […] Nur damit du und ich das auch richtig verstehen, hier noch mal ganz kondensiert ein Paar Zückerchen für den wilden Affen […]


  36. http://is.gd/Z2hf gerade das hier gelesen und ich krieg schon wieder das kotzen, wenn ich dann sowas hier lese. *seufz* Inkompetentes, ignorantes Pack da oben. Ja, polemisch, aber leider viel zu wahr :(


  37. […] CDU diskutiert Ausweitung der Zensur auf “Killerspiele” : netzpolitik.org Thomas Strobl (CDU) würde ganz gerne auch den Zugriff auf unschöne Computerspiele sperren. (tags: computerspiele netzsperren) […]


  38. […] obwohl sie eigentlich nur aus Fragen bestand. Und zwar an Dr. Joachim Pfeiffer, CDU: „Werter Herr Dr. […]


  39. CDU hier, CDU da… und dann war da doch noch……

    Eigentlich wollte ich das Thema ausklinken.
    Das in dem die CDU schon jetzt fordert, die Internet-Zensur auf Killerspiele auszuweiten. Nach der Geschichte mit den Schießsportanlagen in den Schulen quasi noch mal nachlegen. Denn die Berichte z. B. bei F…


  40. […] Schießsportanlagen in den Schulen quasi noch mal nachlegen. Denn die Berichte z. B. bei Fefe oder Netzpolitik.org sind zwar richtig in der […]


  41. […] netzpolitik.org: CDU diskutiert Ausweitung der Zensur auf “Killerspiele” […]


  42. […] dessen, dass die CDU wiederum merklich die Internetsperren ausweiten will, wäre es aber ein guter Schritt der SPD, gegen das Gesetz zu voten. Dennoch sollte man wissen: […]


  43. […] CDU diskutiert Ausweitung der Zensur auf “Killerspiele” : netzpolitik.org (tags: killerspiele Censorship Politics) […]


  44. Der Shah

    ,

    http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EE6E5F95CC13C4787AD887E7CE7C67EEA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    „Wer braucht Inhalte, wenn er sich einen ausreichend hohen share-of-voice sichern kann, indem er sich kreuz und quer durch die Medienrepublik pöbelt?“

    Ganz großartig, der Strobl.……-.-


  45. […] belegen (wen wir schonmal dabei sind…). Taktisch unklug wie ich finde, da selbst das BKA momentan verdächtig ruhig ist bezüglich der Sperrung von islamistischen Webseiten. Die SPD-Basis jedenfalls würde gerne […]


  46. […] Sehr schnell kommt die Forderung, diese Filter auszuweiten auf Gewalt, Killerspiele, Glücksspiel, … Heute lese ich dann „Google Street-Service gefährdet Sicherheit deutscher […]


  47. […] die CDU selbst will jetzt die Sperre gern auf Killerspiel-Zusammenhänge blablubb ausweiten. Also jetzt wird nicht mal mehr ein Blatt vor den Mund genommen, es soll einfach nur ein handliches […]


  48. […] CDU will für Kinderpornors angedachte Netzzensur auf “Killerspiele” ausweiten […]


  49. Markus N.

    ,

    Lustige Details zu Thomas Strobl:

    Er ist Mitglied der „Alten Landsmannschaft Afrania“ einer „pflichtschlagenden“ Studentenverbindung bei der jedes Mitglied mindestens vier „Bestimmungsmensuren“ kämpfen muss. Habe das alles gerade nachgelesen. Diese Mensuren werden mit starren Hieb-/Stichwaffen namens Korbschläger ( http://de.wikipedia.org/wiki/Korbschläger) geführt und bestehen aus 25*5 und 3*(30*5) „Hieben“.

    Da verpflichtet man also Studenten knapp 600 mal mit Rapieren aufeinander einzustechen und Killerspiele sind das große Problem. Herzlichen Dank Herr Strobl, doppelzüngiger Heuchler und Wolfgang Schäubles Schwiegersohn (im Ernst! http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Strobl). Anfrage bei A‑Watch dazu läuft. Telepolis Kommentar von mir hier: http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S‑Kampfspiel-vs-Killerspiel/forum-160534/msg-16879851/read/

    Mehr Infos bzw. Quellen:
    | http://www.afrania.de/content/mensur.php5
    | http://www.afrania.de/content/geschichte.php5
    | http://de.wikipedia.org/wiki/Pflichtschlagend#Pflichtschlagende_Verb.C3.A4nde


    1. Markus N.

      ,

      Hier nochmal ein Pressetext der den „Schmiss auf der linken Wange“ explizit erwähnt.

      http://www.suedkurier.de/news/seite3/art1798,2398078

      Außerdem interessant ist der Satz: „Trinkfestigkeit und Sitzleder hat er sich wohl – wie dieser – auch in einer schlagenden Landsmannschaft, der Heidelberger Afrania, geholt.“

      Ein richtiges Bundesvorbild wie es im Buche steht. Artikel findet sich auch auf der Seite des Herrn Strobl im Pressearchiv 11.01.2007.


  50. Warum man die Piratenpartei wählen sollte…

    Das die Bundesregierung unter Federführung der Familienministerin etwas gegen Kinderpornografie im Internet tun will, haben wir ja schon gehört. Vor kurzem hat sie auf eine kleine Anfrage der FDP auch öffentlich zugegeben, dass die geäußerten …


  51. […] aus Hessen verband haben möchte. Oder Thomas Strobl aus der eigenen Unions-Fraktion, der erst letzte Woche eine Ausweitung auf Killerspiele haben wollte. Die Liste ist locker erweiterbar. Aber dank einer entlarvenden […]


  52. […] Illner. Dass Strobl Mitglied einer pflichtschlagenden Verbindung ist, deren Regelwerk offenbar 600 Hiebe mit scharfen Waffen vorsieht, sei hier nur am Rand erwähnt. Ebenso wie der Hinweis, dass Uwe Schünemann als […]


  53. […] Abstimmung tatsächlich ernst gemacht. Unter einem blödsinnigen und letztlich ja auch irgendwie egalen Vorwand, in dem irgendwo das Wort “Kinderpornografie” vorkam, wurden Meinungsfreiheit, […]


  54. […] Gebiete ausgeweitet werden soll! Beispiel: http://www.welt.de/politik/article39…z‑sperren.html http://netzpolitik.org/2009/cdu-disk…-killerspiele/ Weitere w


  55. […] [2] http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html [3] http://netzpolitik.org/2009/cdu-diskutiert-ausweitung-der-zensur-auf-killerspiele/ […]


  56. Hallo,

    Ich möchte einmal ganz offen sein, wenn die Politiker denken das sogennante „Killerspile“ dazu führen das Jugendliche zu Amokläufern werden ist das nur, meiner Meinung nach, eine Behauptung, schließlich müssten dann 1/5 der deutschen Bevölkerung davon gefährdet sein.
    Das Verbot der Kinderpornografie begrüße ich, aber trotzdem sollten die Politiker sich erst einmal groß darüber informieren, denn es gibt noch schlimmere Spiele wie „WoW“ die abhängigkeit verursachen.
    Im ganzen ist es auch völlig sinnlos Computerspiele zu verbieten, denn einer wird immer einen Weg finden dieses Problem zu umgehen.
    Ich hoffe das meine Meinung nicht negativ aufgenommen wird.

    Mit freundlichen Grüßen Cyb3rsh0t


  57. Lustige Details zu Thomas Strobl…

    Thomas Strobl ist der CDU Politiker, der gestern vor Freude wahrscheinlich die Unterhosen wechseln musste.

    Kommentar 51 eines Markus N.:

    „Lustige Details zu Thomas Strobl:

    Er ist Mitglied der “Alten Landsmannschaft Afrania” einer “pf…


  58. mcFoo

    ,

    @Cyb3rsh0t
    (mit dem Leetspeak-nick willst Du wohl den Eindruck von Internet-Affinität erwecken, was? ;) )

    ‚Das Verbot der Kinderpornografie begrüße ich’

    Wirf mal bitte Zensurgegner nicht in einen Topf mit KiPo-Verbotsgegenern! Das tust Du durch oben zitierte Worte, die suggerieren, dass Kinderpornografie erst mit der Errichtung einer Zensurinfrastruktur endlich verboten sei.

    Kindesmisshandlung (ob dokumentiert, auch KiPo genannt, oder nicht) ist in jedem Land der Welt in dem man bezahlbar hosten kann verboten!


  59. […] CDU diskutiert Ausweitung der Zensur auf “Killerspiele” : netzpolitik.org Die CDU möchte Killerspiele aus dem Internet aussperren. So langsam kommts raus… (tags: politics zensursula netzsperren) […]


  60. […] zur Internetzensur zu verabschieden (von wegen nur Kinderpornographie, als nächstes stehen die Killerspiele an) steht es uns denke ich frei den Spieß umzudrehen. Demnach schließe ich mich der glorreichen […]


  61. […] Vielzahl von anderen Fällen anzuwenden. Damit ist der Zensur des Internets Tür und Tor geöffnet. Erste Stimmen aus den Reihen der CDU gab es bereits. Zusammenfassend: Dieses Gesetz taugt nicht für den Zweck, für welches es bestimmt ist, ist aber […]


  62. […] zu etablieren. Einen Tag nachdem das Gesetz (für KiPo) beschlossene Sache war, wurde bereits eine Ausweitung auf “Killerspiel-Inhalte” diskutiert. Und auch dabei wird es nicht bleiben, ist das Zensieren erstmal politisch salonfähig, […]


  63. […] Strobl, einer derjenigen, der die Zensur gern ausweiten würde, z. B. auf “Killerspiele”, ist der Schwiegersohn von Innenminister […]


  64. […] und Lobbyisten dazu aufrufen, weitere Internetsperren einzurichten, diesmal für sogenannte “Killerspiele“, Glücksspielseiten und Webseiten mit illegalen Downloadmöglichkeiten auch für […]


  65. Sschäuble, auf Dich habe ich gewartet……

    Ihr wißt doch, ich bin sicher, die Kette ist Merkel-Schäuble-vdL. Und jetzt haut Schäuble mal so richtig auf den Putz und läßt mal raus, was gesagt werden muss. Seiner Meinung nach.
    Immerhin wolle die jugendliche Fragestellerin im Publikum, die na…


  66. […] inständige Bitte an alle Leser: klärt eure Bekannten auf! Erklärt ihnen, warum diese Zensurinfrastruktur nie geschaffen werden darf (weil sie beliebig erweitert werden kann). Erklärt ihnen, was die Stoppschilder mit Chinas Zensur […]


  67. […] der vielfachen Forderungen der letzten Monate, die Informationsfilter auszuweiten (Glücksspiele, Computerspiele, was halt so einfällt…) musste Zensursula immer wieder zum Kinderporno zurückrudern […]


  68. […] Islamisten, rechtsextremes, Killerspiele, Mobbing, Beleidigungen – to be […]


  69. […] wenn wir gerade dabei sind, eigentlich könnte man auch Seiten von gewaltverherrlichenden Spielen sperren, neudeutsch Killerspiele, und schon hätten wir das Problem der Amokläufe gelöst. Toll! […]


  70. […] „Wer es immer noch nicht verstanden hat: Wenn eine Zensurinfrastruktur einmal da ist, wird sie immer weiter ausgebaut werden.“ (Ralf Bendrath auf netzpolitik.org) […]


  71. […] CDU diskutiert Ausweitung der Zensur auf “Killerspiele”. […]


  72. das das nicht funktionieren wird ist schon längst klar.Die Sperrung von Seiten ändert nichts an deren Existenz.Es gibt genug Programme die solche Sperren in 0 Sekunden umgehen können.In Wirklichkeit muss man diese Sperren noch nicht mal umgehen.Man nimmt einen anderen,aber genau gleich langen Weg.Wie aufmerksamkeitsheischend unsere Politiker geworden sind…dass grenzt schon an Massenverdummung was da passiert.


  73. […] vergessen habe ich auch Deinen Einsatz für Pressefreiheit, Grundgesetz und die Contentmafia Deine ehrliche Sorge um das Wohl unserer […]


  74. […] vergessen habe ich auch Deinen Einsatz für Pressefreiheit, Grundgesetz und die Contentmafia Deine ehrliche Sorge um das Wohl unserer […]


  75. […] vergessen habe ich auch Deinen Einsatz für Pressefreiheit, Grundgesetz und die Contentmafia Deine ehrliche Sorge um das Wohl unserer […]

Dieser Artikel ist älter als 16 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.