Dieser illegale Handel mit Adress- und Kontodaten sprengt alles bisher Dagewesene

In einer Pressemitteilung des Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit kommentiert dieser die Übergabe von Millionen Datensätzen durch den Bundesverband Verbraucherzentrale und fordert: Illegaler Handel mit Adress- und Kontodaten sprengt alle Grenzen.

Dix: “Dieser illegale Handel mit Adress- und Kontodaten sprengt alles bisher Dagewesene. Bei der jetzt anstehenden Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes muss die skandalöse Privilegierung des Adresshandels, die dieser Praxis Vorschub leistet, endlich beendet werden. Denn bislang müssen Bürger, die den Handel mit ihren Daten nicht wollen, selbst die Initiative ergreifen und dem widersprechen. Stattdessen sollten sie um ihre ausdrückliche Zustimmung gebeten werden, ohne die die Unternehmen keine Daten weitergeben dürfen.

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5 Kommentare

  1. Harkai
    Erstellt am 18. August 2008 um 18:25 | Permanent-Link

    So gibts bald in Deutschland eine deutsche Mafia …
    (wenn man nichts dagegen unternimmt)

  2. erforderlich
    Erstellt am 18. August 2008 um 23:10 | Permanent-Link

    endlich ekelfleisch.

    endlich.

  3. Erstellt am 19. August 2008 um 00:29 | Permanent-Link

    ich versteh die ganze aufregung nicht. illegalen handel mit daten gibt ses doch seit jahren. das ist ähnlich auffällig wie 100 meter sprinter die nach 60 meter auslaufen und trotzdem weltrekord rennen. :-)

  4. flx
    Erstellt am 19. August 2008 um 08:46 | Permanent-Link

    Es werden wohl noch viel mehr “Ekelfleischskandale” benötigt, bis sich da was bewegt.

  5. Erstellt am 8. Dezember 2009 um 12:09 | Permanent-Link

    Es gibt aber auch viele Websites, bei denen man seine Einwilligung gibt, in dem Glauben, z.B. ein Angebot zu erhalten. In Wahrheit werden die Datensätze verkauft und man wird plötzlich von ganz anderen Firmen kontaktiert. Im Finanzbereich ist diese Praxis gan und gäbe.

Ein Trackback

  1. [...] aktuelle Beispiele zeigen, ist der beste Datenschutz noch immer Datenvermeidung. Denn wenn Datensätze einmal [...]

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