Europäischer Urheberverbände starten Culture First – Kampagne

Die Urheberverbände schlagen gegen die DRM-Lobby auf europäischer Ebene zurück und haben eine Kampagne für den Erhalt und Schutz von Urhebererchtsabgaben auf Unterhaltungselektronik gestartet: “Culture First”

Mit dabei ist der europäische Autorenverband GESAC, der internationale Autorenverband CISAC, der internationale Verband der darstellenden Künstler GIART, der internationalen Verband der Musikverleger ICMP/CIEM, der Indie-Musik-Label-Verband Impala und der europäischen Künstlerverband EuroFIA, wie der Musikmarkt unter Berufung auf “Billboard” berichtet.

Impala Präsident Patrick Zelnik sagte, dass durch die neuen und sich ständig verändernden Technologien der Computer ein bedeutendes Medium wurde, um Musik zu hören und Musikdateien abzuspeichern. “Die unabhängigen Plattenfirmen erkennen diese neue Form des Musikkonsums an und möchten das auch gar nicht verhindern”, wie er weiter ausführte. “Jedoch sollten Rechteinhaber ein faires Entgelt für private Kopien erhalten. Gebühren für private Kopien sollten bestehen bleiben und alle Arten von Aufnahmegeräten und Möglichkeiten abdecken.”

Eine Kampagnenseite ist mir bisher nicht bekannt.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, Campaigning, EU, Urheberrecht und getagged . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

Ein Kommentar

  1. wetter
    Erstellt am 20. Oktober 2006 um 14:14 | Permanent-Link

    Das bezieht sich wohl auf folgendes Pressrelease der CISAC, welches gestern erschien: PRIVATE COPYING: CULTURE UNDER THREAT.

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