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Die SPD-Medienkommission

Die SPD ist richtig modern und hat jetzt auch eine Medienkommission. Diese hat Ende letzten Monats ein „revolutionäres“ Papier veröffentlicht und festgestellt, dass der „Prozess der Digitalisierung“ in vollem Gange ist. Sie meinten damit den Rundfunk und den Einfluss von Finanzinvestoren. Heute hat man die Debatte zum Urheberrecht gefunden und eine Pressemitteilung herausgegeben, wo nichts…

  • Markus Beckedahl

Die SPD ist richtig modern und hat jetzt auch eine Medienkommission. Diese hat Ende letzten Monats ein „revolutionäres“ Papier veröffentlicht und festgestellt, dass der „Prozess der Digitalisierung“ in vollem Gange ist. Sie meinten damit den Rundfunk und den Einfluss von Finanzinvestoren.

Heute hat man die Debatte zum Urheberrecht gefunden und eine Pressemitteilung herausgegeben, wo nichts drin steht. Auch eine Leistung. Ich bin mal gespannt, was nächstes Jahr kommt. Vielleicht entdecken sie dann mal im Konsens, dass es da draussen auch ein Internet gibt. Aber vermutlich brauchen sie dafür erstmal eine Internetkommission.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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3 Kommentare zu „Die SPD-Medienkommission“


  1. Ich kann nur bestätigen, dass der Großteil der Abgeordneten noch nicht im Web angekommen ist. Schicken Sie mal über das offizielle eMail Tool des Bundestages bei http://www.bundestag.de eine eMail an Ihren Ageordneten. Sie werden ebenso wie ich bei einem Test mit mehreren Abgeordneten wohl nie eine Antwort erhalten. Soviel zur Bürgernähe und Expertise der Kommunikations Exzellenz Initiative des Bundestages.


  2. Dafür ist die Bundestagsverwaltung besonders innovativ ;-) – sie verlinkt zuweilen auf Dateien, die noch gar nicht online sind.

    Na, jetzt will ich es aber genauer wissen, greife zum Telefon und wähle die Redaktion von “heute im bundestag” an. Dort erklärt mir eine Assistentin, dass das PDF-Dokument (also die besagte “Kleine Anfrage 16/1300″) noch nicht gedruckt sei. Also gäbe es auch noch keine PDF-Version derselben.
    Warum jedoch “heute im bundestag” auf eine PDF-Datei verlinkt, die überhaupt noch nicht da ist, weiß auch meine Gesprächspartnerin am anderen Ende der Leitung im Reichtstagsgebäude nicht zu erklären.

    Mal nachfragen, ob die Redaktionsleiterin von “heute im bundestag” meine Meinung teilt, dass hier der Amtsschimmel wiehert.

    Bei mir im 37.6‑Blog einfach nach „Amtsschimmel“ suchen, da ich hier jetzt nicht alle drei Postings verlinken wollte.


  3. […] Die SPD ist richtig modern und hat jetzt auch eine Medienkommission. Diese hat Ende letzten Monats ein “revolutionäres” Papier veröffentlicht und festgestellt, dass der “Prozess der Digitalisierung” in vollem Gange ist. Sie meinten damit den Rundfunk und den Einfluss von Finanzinvestoren. […]

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