Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 04.03.2025

    Handelsblatt

    Großbritannien ermittelt gegen TikTok, Reddit und Imgur. Das Land hatte kürzlich die Jugendschutzbestimmungen verschärft, jetzt soll geprüft werden, ob Reddit und Imgur das Alter der Nutzer*innen ausreichend prüfen und ob die TikTok-Algorithmen jugendgerecht sind.

  • Politico

    Der Chef der Federal Communications Commission in den USA kritisiert die "Zensur" von sozialen Medien in der EU und warnt vor möglichen Strafzöllen auf US-Unternehmen. Die großen Tech-Firmen sollten klarstellen, wie sie die europäischen Vorschriften mit der amerikanischen Tradition der freien Rede in Einklang bringen.

  • Spektrum.de

    Dass die Autokorrektur beim Tippen für mal lustige, mal verwirrende Missverständnisse sorgt, kennen vermutlich die meisten von uns. Florian Freistetter erklärt in seiner Kolumne, woran das liegt. Drohe Lektüre!

  • Handelsblatt

    Telekom-Chef Timotheus Höttges will weniger Regulierung für seine Branche. Er fordert ein "DOGE" für Europa. Das Kürzel steht für die "Regierungseffizienzbehörde" in den USA, der Elon Musk vorsteht und die dort gerade den Staat abschafft.

  • Bloomberg

    In Kolumbien nutzen Menschenhändler offenbar Apps wie Facebook, Tinder und Airbnb, um Minderjährige sexuell auszubeuten. Die Plattformen erleichterten das Rekrutieren von Mädchen aus armen Stadtteilen.

  • Tom's Hardware

    Eigentlich sollte Joe Bidens “Chips Act” Milliarden US-Dollar in die Halbleiterindustrie in den USA stecken. Nun hat Donald Trump fast die Hälfte der Belegschaft des U.S. Chips Program Office entlassen, das sich um das Förderprogramm kümmern soll.

  • New Republic

    Der verschwörungsgläubige rechte Hardliner Kash Patel möchte als FBI-Direktor von Las Vegas aus arbeiten. Er lebt dort in dem Haus von Michael Muldoon. Dieser ist Großspender der Republikaner und steht im Verdacht, fragwürdigen Geschäftspraktiken nachzugehen.

  • Ticker vom 03.03.2025

    Campact

    Meta baut am ersten Unterseekabel um den afrikanischen Kontinent. In einem Interview kritisiert die Forscherin Esther Mwema die koloniale Logik des Projekts. Meta wolle sich damit Zugang zu Daten sichern, während es die Menschen vor Ort nicht beteiligt.

  • heise online

    Unfälle und Sabotage haben die Bedeutung von Unterseekabeln ins Bewusstsein gerückt. Die UN-Fernmeldeunion hat jetzt in Nigeria einen Gipfel abgehalten, um die verletzliche Infrastruktur besser zu schützen. Eine Idee: mehr Kabel-Routen und Landepunkte.

  • The Verge

    In den USA ist die Kleptokratie weiter auf dem Vormarsch: Laut US-Medien will die Regierung einen Vertrag über 2,4 Milliarden US-Dollar für ein Flugsicherungssystem mit Musks Firma Starlink abschließen, obwohl der Auftrag erst kürzlich an Verizon vergeben wurde.

  • Reuters

    Nach deutschen nehmen nun auch französische Wettbewerbshüter Apples Tracking-Schutz ins Visier. Das Unternehmen soll seine Marktmacht auf Online-Werbemärkten missbraucht haben. Mit einer Entscheidung wird im Frühjahr gerechnet.

  • BBC

    Microsoft dreht dem Videodienst Skype den Saft ab. Als Pionier gestartet und im Jahr 2011 vom Software-Riesen aufgekauft, geht damit ein Stück Internet-Geschichte verloren: Der Videodienst geht in Microsoft Teams auf.

  • The Guardian

    Offensiv wie defensiv fahren die USA ihre Cyber-Aktivitäten gegenüber Russland herunter. Während das U.S. Cyber Command pausieren soll, hat auch die Cybersecurity and Infrastructure Security Agency neue Aufgaben erhalten.

  • Spiegel

    Eine US-Bundesrichterin hat die Entlassung des Leiters der unabhängigen US-Behörde zum Schutz von Whistleblowern für rechtswidrig erklärt. Sie sei ohne Begründung erfolgt und damit unzulässig. Der Fall könnte nun vor den Obersten Gerichtshof gehen.

  • TechCrunch

    Signal gewinnt seit Jahresbeginn in den Niederlanden enorm an Beliebtheit. Das Wachstum wird auf ein wachsendes Bewusstsein für Datenschutz und Misstrauen gegenüber US-Tech-Konzernen zurückgeführt.

  • heise online

    Verlage können für irreführende Snippets bei Google haftbar gemacht werden, auch wenn der vollständige Artikel korrekt ist. Das Landgericht Köln entschied, dass solche Kurztexte klar und verständlich sein müssen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

  • ÄrzteZeitung

    Wer könnte Karl Lauterbach (SPD) im Gesundheitsministerium nachfolgen und den bundesweiten Rollout der elektronischen Patientenakte übernehmen? Die Ärztezeitung geht die möglichen Kandidat:innen durch.

  • Ticker vom 28.02.2025

    Gerichtshof der Europäischen Union

    Der Gerichtshof der Europäischen Union hat entschieden: Betroffene einer automatisierten Bonitätsbeurteilung haben ein Recht darauf, zu erfahren, wie und aufgrund welcher Daten die Entscheidung zustande kam.

  • Otto Brenner Stiftung

    In den Rundfunkräten mangelt es einer Studie zufolge an Transparenz und Austausch mit dem Publikum. Außerdem gebe es einen starken parteipolitischen Einfluss, was die Unabhängigkeit der Gremien gefährde. Es brauche daher Reformen und mehr öffentliche Diskussionen.

  • Spektrum.de

    Influencer verbreiten auf Social Media oft irreführende Gesundheitsinformationen. Eine Studie zeigt, dass viele Beiträge keine wissenschaftlichen Belege haben und finanzielle Interessen im Vordergrund stehen. Das kann zu unnötigen Behandlungen führen.

  • Der Spiegel

    Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg klagt gegen Rewe, weil der Konzern Rewe-App-Nutzer*innen Spezialrabatte anbietet, aber nicht dazuschreibt, wie teuer die Produkte ohne Nutzung der Software sind.

  • Bundesministerium des Innern

    Am Donnerstag startete die Anlaufstelle „Beratungskompass Verschwörungsdenken“. Online und telefonisch sollen Ratsuchende hier Hilfe rund um Verschwörungserzählungen sowie Kontakt zu lokalen Beratungsstellen vermittelt bekommen.

  • JAMA Network Open

    Sind Bildschirme schlecht für die Augen? Eine Meta-Analyse von 45 Studien sagt: Ein Zusammenhang besteht. Schon bei 1 bis 4 Stunden täglicher Bildschirmzeit steige das Risiko, kurzsichtig zu werden.

  • Verfassungsblog

    Die Union will wissen, wie es um Neutralität und Finanzierung einiger zivilgesellschaftlicher Organisationen bestellt ist. Sophie Schönberger analysiert, warum die Bundestagspräsidentin die viel kritisierte Anfrage hätte zurückweisen sollen, da sie in die Grundrechte eingreift.