Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 23.05.2025

    Zeit Online

    Nutzer:innen von Twitter-Nachfolger X sollen mindestens 750 Euro Schadensersatz erhalten, fordert die niederländische Verbraucherstiftung Somi in einer Sammelklage vorm Kammergericht Berlin. Betroffene können sich der Klage online anschließen.

  • The Guardian

    Wenn Tech-Konzerne Menschen das Wasser abgraben: Ausgerechnet in von Dürren betroffenen Regionen in Südamerika entstehen Datenzentren, die Wasser zur Kühlung brauchen. Der Guardian berichtet von Bauvorhaben in unter anderem Brasilien und Chile.

  • golem.de

    ChatGPT-Anbieter OpenAI hat die erste deutsche Niederlassung in München eröffnet. "Wir wollen, dass ihr euch so breit wie möglich macht", sagte CSU-Ministerpräsident Markus Söder zur Eröffnung. Starten will OpenAI mit rund einem Dutzend Angestellter in Deutschland.

  • The Verge

    Tech-CEOs lassen sich nun auch selbst von Künstlicher Intelligenz ersetzen – zwar nicht auf der Gehaltsliste, aber für ihre Unternehmenskommunikation. The Verge berichtet über die neuesten Ansprachen der Chefs von Klarna und Zoom per Avatar.

  • Süddeutsche Zeitung

    Nordrhein-Westfalen hat eine hochaufgelöste 3D-Karte des gesamten Bundeslandes erstellt und veröffentlicht, die Rettungskräften bei ihren Einsätzen helfen soll. Die Bundeswehr hält das für keine gute Idee.

  • New York Times

    Die New York Times gibt einen Überblick über die mehr als 100 Gesetze zu Deepfakes, die in den vergangenen zwei Jahren in den USA verabschiedet wurden. Konkrete Beispiele zeigen, wo die neue Gesetzgebung hilft, es geht aber auch um YouTuber, die nun vor Gericht um ihr Recht auf Meinungsfreiheit streiten.

  • 404Media

    Das Pharma-Unternehmen Regeneron kauft 23andMe für 256 Millionen US-Dollar und bewahrt es so vor der Insolvenz. Die genetischen Daten einer Person sind in diesem Fall etwa 17 Dollar wert. Regeneron will diese zur Erforschung neuer Medikamente nutzen.

  • taz

    Die vietnamesische Influencerin Nguyen Thuc Thuy Tien sitzt in Haft. Ihr wird Verbrauchertäuschung vorgeworfen, weil sie für ein vermeintlich ballaststoffreiches Gemüsebonbon geworben hat. Politische Motive sollen bei dem harten Vorgehen offenbar keine Rolle spielen.

  • Impact-Newsletter

    Auch wenn Tech-Unternehmen beteuern, fest an der Seite Europas und der Grundrechte zu stehen, brauchen wir echte digitale Souveränität, um nicht in die Tech-Broligarchie-Falle zu gehen, schreibt Stephan Dörner.

  • hessenschau

    Wie versuchen Rechtsradikale im Netz, Jugendliche zu rekrutieren? Die Journalistin Rebekka Dieckmann fand Tiktok-Inhalte, die auf "Holzhacken, Liegestütze, Technobeats" für Jungen und "Blumenwiesen, Flechtzöpfe, Schlagerpop" für Mädchen setzen.

  • beck-aktuell

    Die neue Regierung hat der Bürokratie den Kampf angesagt. Aber ist das wirklich sinnvoll? Fachleute warnen vor einer Verteufelung des Begriffs und werfen einen kritischen Blick darauf, was mit der Entbürokratisierung eigentlich erreicht werden soll.

  • tagesschau

    Die Redaktion des ARD-Faktenfinders hat sich damit beschäftigt, wie Fußball-Influencer für christlich-evangelikale Strömungen werben.

  • ARD

    Die Bundesregierung plant einen "Deutschland Stack", um sich für die Verwaltungsdigitalisierung zu rüsten. BMDS-Staatssekretär Thomas Jarzombek (CDU) beschreibt den Prozess als zähen "Häuserkampf".

  • T-Online

    Darf die Polizei bei einer Verkehrskontrolle mein Smartphone kontrollieren? Muss ich zulassen, dass das Wageninnere durchsucht wird? Oder meine Papiere vorzeigen? T-Online gibt Antworten.

  • Ticker vom 22.05.2025

    Mozilla

    Ab 8. Juli wird es "Pocket" im Firefox-Browser nicht mehr geben. Mozilla schafft das Werkzeug ab, mit dem Menschen Artikel für später speichern konnten. Offenbar sollen Nutzer:innen beim Öffnen eines neuen Tabs jedoch weiterhin kuratierte Inhalte vorgeschlagen bekommen.

  • D64

    Der netzpolitische Verein D64 kritisiert die Debatte um flächendeckende Handyverbote an Schulen: „Die Regulierung von Smartphones an Schulen sollte nicht durch pauschale Verbote erfolgen, sondern durch demokratische Aushandlungsprozesse innerhalb der Schulgemeinschaft.“

  • Universität Graz

    Während andere Unis mit dem Einsatz von ChatGPT ringen, startet die Uni Graz ein eigenes Angebot für Studierende. Das neue StudiGPT basiere auf Sprachmodellen von „diversen Anbietern“ und laufe in einer „sicheren“ Umgebung der universitären Microsoft-Cloud.

  • tagesschau.de

    Mit dem Projekt „Digitaler Zwilling“ betreibt Nordrhein-Westfalen eine offen zugängliche 3D-Karte von NRW. Dem Bundesverteidigungsministerium bereitet das jedoch Bauchschmerzen, weil die Daten Sabotage begünstigen könnten.

  • golem.de

    Russland will Ausländer:innen dauerhaft per Handy überwachen, zunächst in Moskau. Sie sollen eine verpflichtende Smartphone-App installieren, die den Standort an Behörden weitergibt. Die NGO Roskomswoboda lehnt das mit Verweis auf Privatsphäre ab.

  • beck-aktuell

    Im jährlichen Grundrechte-Report beschreibt ein Bündnis aus zehn deutschen NGOs aktuelle Gefahren für die freiheitliche Demokratie. Zu den Schwerpunkten gehören aktuell etwa Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie Polizeigewalt.

  • Merkur

    Offenbar steht die Auflösung wichtiger IT-Abteilungen der Deutschen Bahn bevor, wie aus einem Brandbrief an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hervorgeht. Dabei könnten die "wenigen, weltweit seltenen Expertinnen und Experten" verlorengehen.

  • Reuters

    Der Hack der Signal-Variante TeleMessage, die auch der geschasste US-Sicherheitsberater Mike Waltz genutzt hatte, war größer als gedacht. Reuters konnte Chats von über 60 US-Regierungsmitarbeitenden in einem Datenleck ausmachen.

  • Gizmodo

    Eine kaum fünf Jahre alte FBI-Abteilung, die missbräuchliche Abfragen nach FISA Section 702 aufdecken sollte, muss die Pforten schließen. Eine offizielle Begründung von FBI-Chef Kash Patel steht noch aus.

  • The Verge

    Microsoft zensiert offenbar den E-Mail-Verkehr seiner Angestellten. Nachrichten mit Stichworten wie "Palästina" oder "Gaza" werden nicht zugestellt. Zuvor protestierten Teile der Belegschaft gegen den Einsatz von Microsoft-Produkten durch die israelische Regierung.