Disney und Universal haben in Kalifornien Klage gegen Midjourney eingereicht. Der KI-Bildgenerator verletze Urheberrechte an ikonischen Filmfiguren wie Darth Vader und Homer Simpson. Die Studios fordern Schadensersatz und Schutzmaßnahmen für die Zukunft.
Ticker
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Ticker vom 13.06.2025
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In den USA sind sie jetzt an dem Punkt angelangt, wo sie dem demokratischen Senator Alex Padilla aus Kalifornien Handschellen anlegen, weil er bei einer Pressekonferenz der Heimatschutzministerin kritische Fragen stellen will.
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Die Bundesregierung hat nun bis Ende März 2026 Zeit, das in Teilen verfassungswidrige BKA-Gesetz zu reformieren. Auf Bitte des Bundeskanzlers hat das Verfassungsgericht die ursprünglich auf Ende Juli 2025 gesetzte Frist verlängert.
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Der Kopf der Plattform-Aufsicht in Deutschland ("Digital Services Coordinator") heißt künftig Johannes Heidelberger. In der Bundesnetzagentur wird er die nationale Durchsetzung des EU-Gesetzes über digitale Dienste (DSA) anleiten.
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Im Feed der App Meta AI fand TechCrunch alarmierend private Gespräche mit dem Sprachmodell. Die Redaktion schließt daraus: Nutzer:innen sind sich wohl nicht bewusst, dass sie mit der Teilen-Funktion der App ihre Chats der Öffentlichkeit offenbaren.
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Ab August müssen Anbieter internetfähiger Geräte in der EU mehr IT-Sicherheitsregeln beachten als zuvor, etwa änderbare Passwörter. Hintergrund sind Neuerungen in der Funkanlagenrichtlinie. Die Anforderungen seien allerdings ohnehin verbreiteter Standard, ordnet golem.de ein.
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Das US-amerikanische "Center for Intimacy Justice" hat einen Bericht darüber vorgelegt, wie oft Online-Inhalte über weibliche Intimgesundheit verschwinden. Es geht um digitale Zensur von Inhalten zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit.
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Ticker vom 12.06.2025
Die TikTok-Odyssee geht weiter. Offenbar plant US-Präsident Donald Trump, die Frist für den Verkauf der Video-Plattform ein drittes Mal zu verlängern.
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Die GFF unterstützt eine Klage gegen Polizeiauflagen, nach denen Demo-Parolen und -Reden nur auf Deutsch und Englisch kommuniziert werden dürfen. Diese Sprachverbote beschneiden das Recht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit von Migrant:innen, sagt die GFF.
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"Elon Musk hat den Konflikt mit Donald Trump verloren, weil er politische Macht unterschätzt und seine eigene überschätzt hat", heißt es in einem Kommentar beim Bayerischen Rundfunk. Musks Entschuldigung sei "Eingeständnis einer klaren Niederlage".
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Kinderschutzbund, Deutsches Kinderhilfswerk, Unicef und weitere Organisationen haben Mindestanforderungen für Systeme zur Online-Alterskontrolle formuliert. Dazu gehören Privatsphäre, Datenminimierung und "Zugang für alle, auch für marginalisierte Gruppen".
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Die Hotelkette Numa hat durch unzureichende Sicherheitsmaßnahmen sensible Ausweisdaten ihrer Gäste offengelegt. Ein CCC-Mitglied entdeckte die Sicherheitslücke und plädiert für die komplette Abschaffung der Hotelmeldepflicht.
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Google hat ein unerwartetes Problem im neuen Hauptquartier in London: Füchse haben haben unter anderem den Dachgarten des Neubaus besiedelt, in dem rund 250 Bäume wachsen. Der Schaden ist laut Google aber bislang gering.
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27 US-Bundesstaaten klagen gegen den Verkauf der Gendatenbank 23andMe. Der dürfe nur vollzogen werden, wenn die betroffenen Menschen auch ihr Einverständnis gäben.
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Bundesinnenminister Dobrindt (CSU) möchte mehr KI, um Sabotage und Spionage abzuwehren. "Wir müssen in Deutschland technisch, juristisch und organisatorisch aufrüsten", so der Minister im Vorfeld der Innenministerkonferenz.
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Das VG Berlin hat entschieden, dass Zurückweisungen bei Grenzkontrollen rechtswidrig sind. Die Bundesregierung sieht darin eine "Einzelfallentscheidung", der ehemalige Verfassungsrichter Andreas Voßkuhle fordert eine Debatte um die drohende Erosion des Rechtsstaats.
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Ein zehnjähriges Moratorium für KI-Regulierung in den USA, das Trumps „Big Beautiful Bill“ vorsieht, stößt auf Widerstand. Grund sind die ressourcenhungrigen Rechenzentren, die zudem oft in Wohngebieten gebaut werden.
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"Immer öfter zitieren Medien Expert:innen, um Fakten darzustellen – die dadurch wie Meinungen klingen", heißt es in einem Artikel bei der taz. Selbst in "allerkleinsten, unstrittigen Punkten" schleiche sich eine "Distanzierung vom Faktischen" ein.
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Strafverfolgungsbehörden lassen Darstellungen von sexualisierter Gewalt gegen Kinder massenhaft im Netz, obwohl sie einfach zu löschen wären. In den Innenministerien sei das Defizit bekannt – es fehle aber der Wille, etwas daran zu ändern.
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Weil viele der ehrenamtlich tätigen Editor:innen das Vorhaben ablehnen, hat Wikipedia die Einführung von KI-generierten Zusammenfassungen vorerst gestoppt.
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"Die EU wird kein EU-weites Verbot sozialer Medien in Betracht ziehen", sagte ein Sprecher der EU-Kommission gegenüber Euractiv. Einzelne Mitgliedstaaten könnten das demnach allerdings tun. Anlass war ein Vorstoß von unter anderem Frankreich.
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Martin Jäger, derzeit deutscher Botschafter in der Ukraine, soll offenbar neuer BND-Chef werden. Der Spiegel erklärt die Hintergründe der von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bestimmten Personalie, die zunächst nicht offiziell bestätigt wurde.
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Ticker vom 11.06.2025
Durfte das Bundesinnenministerium das rechtsextreme Compact-Magazin verbieten? LTO fasst den Prozessauftakt vorm Bundesverwaltungsgericht zusammen. Es geht um die Grenzen von Pressefreiheit und Vereinsverboten.
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Das dänische Digitalministerium steigt von Microsoft-Produkten auf die quelloffenen Lösungen Linux und LibreOffice um. Bereite dies Probleme, könne man immer noch zu Microsoft zurückkehren, sagt die zuständige Ministerin.