Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 25.10.2026

    taz

    Ziviler Ungehorsam: Weil sie Menschen die Jobs wegnehmen, stellt sich die emeritierte US-Professorin Carolyn Marvin Lieferrobotern in den Weg. Inzwischen wurde sie deshalb schon festgenommen. Im taz-Interview sagt sie: „Selbstverständlich mache ich weiter."

  • Ticker vom 24.10.2026

    The Guardian

    Für den Bau von Rechenzentren soll Google in Finnland illegal Hunderttausende Bäume gefällt haben. Eine Anwohnerin erzählte dem Guardian von Wölfen, die sich nach der Rodung in ihr Dorf verirrt haben.

  • Ticker vom 23.10.2026

    LTO

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat klargestellt, das auch reine Textnachrichten unter "sexuellen Missbrauch von Kindern ohne Körperkontakt mit dem Kind" fallen können. Bilder oder Videos braucht es demnach dafür nicht.

  • Golem

    Der Start der Deutschland-App verzögert sich, Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) zufolge wegen gestiegener Ansprüche. Der Probebetrieb der App für Verwaltungsleistungen sollte Mitte September in ausgewählten Kommunen beginnen. Den Prototypen entwickeln T-Systems und SAP.

  • heise online

    Zwei unbekannte Personen bekennen sich dazu, interne AfD-Daten veröffentlicht zu haben. Es gehe ihnen um Transparenz und öffentliche Rechenschaft: „Die Dokumente enthalten besorgniserregende Hinweise auf finanzielles Fehlverhalten, und die Öffentlichkeit hat ein Recht, davon zu erfahren.“

  • Goebbelmail

    Unter "Goebblemail" ist eine durchsuchbare Datenbank der kürzlich geleakten rund 421.000 AfD-Mails erschienen. Ein Pop-up lädt Interessierte ein, darin Material für ein Parteiverbotsverfahren zu finden. Eine Warnung erinnert daran, dass das Leak nicht auf Schadsoftware geprüft wurde.

  • MVFP

    Mit neuen Nutzungsbedingungen will Meta nicht nur die direkten Uploads von unter anderem Nachrichtenmedien, sondern auch deren verlinkte Inhalte abgreifen dürfen, offenbar für KI-Training. "Das ist skrupelloser Diebstahl", kommentieren Medienverlage.

  • 404 Media

    KI verstärkt die Zerstörungen, die Rechtsverstöße und die humanitären Schäden in kriegerischen Konflikten, sagt ein führender Mitarbeiter des Roten Kreuzes. Die Technologie würde das Tempo erhöhen und drohe unkontrolliert zu agieren.

  • beck-aktuell

    Nachdem die Polizei in Hamburg Interview-Aufnahmen einer Zeit-Journalistin eingesackt hat, teilt das Gericht nun mit, sie vorerst nicht auszuwerten. "Richtig so", kommentiert der Deutsche Journalisten-Verband. "Wer journalistische Quellen anzapft, greift die Pressefreiheit an."

  • Gizmodo

    Banken verbieten KI-Agenten den Zugriff auf die Konten ihrer Auftraggeber*innen - aus Sicherheitsgründen. Doch es ist nicht einfach, menschliche von agentischen Zugriffen zu unterscheiden.

  • Gizmodo

    US-Präsident Donald Trump wollte angeblich den Atlantik in „American Ocean“ umbenennen. Doch diesmal sei er beim Google-Chef abgeblitzt. Entsprechende Umbenennungen des Golf von Mexiko und des Ontariosees hatte das Unternehmen noch mitgemacht.

  • The Next Web

    Das Parlament in Griechenland hat sich auf ein Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige ab 2027 geeinigt. Neue Pflichten für strenge Alterskontrollen gehen damit aber nicht einher, weil das derzeit geltende EU-Recht so etwas nicht vorsieht und Vorrang hat.

  • Biometric Update

    Die französische Polizei durchsucht Bilder von Social-Media-Plattformen und auch eine staatliche Bilddatenbank mit Gesichtserkennungs-Software. So soll sie Menschen identifizieren, die im Rahmen der aktuellen Schüler*innenproteste mutmaßlich straffällig geworden sind.

  • Quad9

    In Frankreich hat der DNS-Resolver Quad9 einen Rechtsstreit ums Urheberrecht verloren und soll Domainnamen blockieren. Stattdessen zieht sich der in der Schweiz ansässige Anbieter lieber ganz aus Frankreich zurück.

  • taz

    Vor der Wahl des Parlaments in Israel am 27. Oktober kursieren viele KI-generierte Inhalte im Netz. Ihr Zweck: „Polarisierung fördern, Konkurrenten verleumden, Desinformation verbreiten“, fasst eine Forscherin zusammen.

  • Ticker vom 22.10.2026

    Meta

    Metas Quartalsbericht zeigt, wie viel der Konzern für seine Vergleiche bei Rechtsstreits zum Kinder- und Jugendschutz verbucht: rund 9,9 Milliarden US-Dollar. Die gesamten Einnahmen lagen demnach bei rund 64,6 Milliarden US-Dollar.

  • Reporter ohne Grenzen

    Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat eine Beschwerde von Reporter ohne Grenzen als unzulässig abgewiesen, der Rechtsweg in Deutschland sei nicht ausgeschöpft worden. Es ging um Rechtsschutz bei Überwachung durch den BND.

  • Der Spiegel

    Gastgeber:innen bei AirBnB sollen ihre Gäste künftig nicht mehr grundsätzlich darum bitten dürfen, etwa den Müll im Hof zu entsorgen und vor der Abreise das Geschirr zu spülen. Das steht in den neuen Richtlinien der Plattform.

  • Ars Technica

    Menschen können ihren „smarten“ Fernsehern mitteilen, dass diese sie nicht tracken sollen. Das stoppt einige Geräte allerdings nicht, so das Ergebnis einer Untersuchung verschiedener Systeme.

  • Ars Technica

    Meta hat zum KI-Training massenhaft illegal heruntergeladene Daten genutzt. Das Unternehmen sagt: Schuld sind einzelne Mitarbeiter*innen. Dabei hatte die Belegschaft gegen die Praxis aufbegehrt.

  • heise online

    Spotify will strenger gegen Nutzer:innen vorgehen, die sich Premium-Family- und Duo-Accounts teilen, obwohl sie nicht im selben Haushalt leben. Dafür sollen Betroffene einen QR-Code scannen.

  • HARC

    Im Zuge des KI-Booms geplante Datenzentren könnten das Ausmaß der Luftverschmutzung im US-Bundesstaat Texas zurück in die Nullerjahre katapultieren. Das geht aus einer Untersuchung des gemeinnützigen Houston Advanced Research Centers hervor.

  • Der Spiegel

    Im Rahmen des Cambridge-Analytica-Skandals hat Meta Nutzer*innen hinsichtlich des Datenschutzes und des Schutzes ihrer Meinungsfreiheit getäuscht. Nun soll der Konzern 25 Milliarden Euro Strafe zahlen, so ein Gericht aus New Mexico.

  • Pro Publica

    US-Heimatschutzbeamte haben die Cybersicherheitsbehörde aufgefordert, eine Wahlmaschine zu hacken. Die Ergebnisse sollten exklusiv an die Regierung gehen. Die Vermutung ist, dass diese mit den Informationen Wahlen anzweifeln könnte.