Schlagwörter: Databroker Files, Datenhandel, ADINT
Mithilfe von ADINT wird die eigentlich für zielgerichtete Werbung gebaute, technologische Infrastruktur zur Überwachung genutzt. Möglich ist sowohl Massenüberwachung als auch die gezielte Überwachung von einzelnen Personen.
Die Abkürzung ADINT steht für „advertising-based intelligence“, auf Deutsch: werbebasierte Erkenntnisse. Es geht um Informationen über Menschen, die sich durch das Ökosystem für gezielte Online-Werbung gewinnen lassen. Dazu gehören etwa Standorte, Gerätedaten, Vorlieben oder Eigenschaften von Zielpersonen.
Möglich ist diese Art der Überwachung unter anderem durch die Mobile Advertising ID (kurz: MAID). Das ist eine einzigartige Kennziffer, durch die einzelne Geräte wie Handys für Werbetreibende eindeutig erkennbar sind. Wer etwa ein typisches Apple- oder Android-Handy besitzt, hat eine solche MAID.
Der Begriff „ADINT“ entstand in Anlehnung an ähnliche Begriffe, die auch Geheimdienste verwenden, etwa SIGINT (Signals Intelligence: Erkenntnisse durch das Abfangen von Signalen wie z.B. Telefonate) oder HUMINT (Human Intelligence: Erkenntnisse durch Kontakt mit Menschen z.B. Befragungen).
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Databroker Files: Wie Datenhändler Deutschlands Sicherheit gefährden
Enttarnt. (Die Daten auf dieser Grafik sind zufällig generiert und illustrativ.) Databroker Files: Wie Datenhändler Deutschlands Sicherheit gefährden Datenhändler verkaufen die Standortdaten von Millionen Menschen in Deutschland. Sie wurden angeblich nur zu Werbezwecken erfasst. Aber Recherchen von netzpolitik.org und BR zeigen: Mit den Daten lassen sich sogar Angestellte von Regierung, Militär und Geheimdiensten ausspionieren.
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Databroker Files: Jetzt testen: Wurde mein Handy-Standort verkauft?
Ungeschützt. (Die Daten auf dieser Grafik sind zufällig generiert und illustrativ.) Databroker Files: Jetzt testen: Wurde mein Handy-Standort verkauft? Unsere Recherche mit dem BR zeigt: Datenhändler verkaufen die Standortdaten von Millionen Menschen in Deutschland. Uns liegt ein Datensatz mit Kennungen von bis zu 11 Millionen Geräten vor. Mit diesem Databroker-Checker kannst du jetzt testen, ob auch dein Gerät getrackt wurde.
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Databroker Files: Dieses Staatsversagen schadet uns allen
Rausgepustet. (Die Daten auf dieser Grafik sind zufällig generiert und illustrativ.) Databroker Files: Dieses Staatsversagen schadet uns allen Unsere Recherche zeigt einen wuchernden Markt mit intimsten Daten. Gegen die Databroker sind aktuelle Gesetze machtlos. Das gefährdet nicht nur unsere Privatsphäre, sondern auch die nationale Sicherheit. Politik und Datenschutzbehörden müssen jetzt endlich handeln. Ein Kommentar.
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Data Broker Files: How data brokers sell our location data and jeopardise national security
Located. (The data on this graphic is randomly generated and illustrative). Data Broker Files: How data brokers sell our location data and jeopardise national security The AdTech industry is torpedoing the privacy of millions of people in Germany and is a threat to national security. But the underlying problem is global: databrokers sell location data without sufficient control. This is the summary of a joint research by netzpolitik.org and BR.
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Kommerzielle Datenberge: Wenn sich Geheimdienste sensible Daten aus Smartphone-Apps besorgen
Deutsche Geheimdienste können sich derzeit praktisch uneingeschränkt an Datenbergen bedienen, die sich auf dem freien Markt erwerben lassen. (Symbolbild) Kommerzielle Datenberge: Wenn sich Geheimdienste sensible Daten aus Smartphone-Apps besorgen Bewegungsprofile oder Hinweise auf die Religionszugehörigkeit: Geheimdienste kaufen solche sensiblen Daten zunehmend bei Datenhändlern ein. Damit unterlaufen Dienste in demokratischen Staaten jedoch verfassungsrechtliche Mindeststandards, warnt ein aktuelles Forderungspapier.
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Werbe-Tracking: Schicken deutsche Medien Daten von Nutzer:innen nach Russland?
Hunderte deutscher Medien listen den russischen Tech-Konzern Yandex als Werbepartner Werbe-Tracking: Schicken deutsche Medien Daten von Nutzer:innen nach Russland? Zwei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine listen hunderte deutscher Nachrichtenseiten Yandex als Werbepartner, vom Business Insider über RTL bis zur Frankfurter Rundschau. Der Tech-Konzern, einst als „Google Russlands“ gefeiert, steht inzwischen unter der Kontrolle des Kreml.
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KW 17: Die Woche, in der wir an einem unerwarteten Ziel ankamen
KW 17: Die Woche, in der wir an einem unerwarteten Ziel ankamen Die 17. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 24 neue Texte mit insgesamt 165.611 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.
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European data broker: Sensitive passport data of Germans published online
European data broker: Sensitive passport data of Germans published online A data broker is offering sensitive passport data of thousands of people for sale – and publishing some of it openly online. Our investigation leads to an airline as a possible source. Data protection authorities are alarmed.
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Europäischer Datenhändler: Sensible Passdaten von Deutschen offen im Netz
Europäischer Datenhändler: Sensible Passdaten von Deutschen offen im Netz Ein Datenhändler bietet Ausweisdaten von tausenden Menschen zum Verkauf und veröffentlicht einen Teil davon ungeschützt im Netz. Unsere Recherchen führen zu einer Billigflug-Linie als mögliche Quelle. Datenschutzbehörden sind alarmiert.
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None Of Your Business: Florierender Datenhandel erhält Gegenwind aus Bayern
Datenhändlern bläst ein zunehmender Gegenwind entgegen. (Symbolbild) None Of Your Business: Florierender Datenhandel erhält Gegenwind aus Bayern Die Datenschutzorganisation None Of Your Business freut sich über einen Etappensieg: Der bayerischen Datenschutzbehörde zufolge habe die Kreditauskunftei CRIF personenbezogene Daten zweckentfremdet und somit die Datenschutz-Grundverordnung verletzt. Der Bescheid könnte ein weiterer Schritt in Richtung Grundsatzurteil sein.
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Standortdaten: Tracking-Firma will Milliarden Handys überwachen können
Bitte klicken Sie auf Akzeptieren, um der Datenweitergabe zuzustimmen (Symbolbild) Standortdaten: Tracking-Firma will Milliarden Handys überwachen können Recherchen von 404 Media zeigen auf, wie sich der weltweite Datenhandel der Werbeindustrie zur Massenüberwachung einsetzen lässt. Ein kommerzielles Werkzeug soll die Wohnadressen und engsten Kontakte von Zielpersonen verraten – und auf Wunsch sogar ihre Handys hacken können. Zur anvisierten Zielgruppe gehören Geheimdienste.
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Berliner Unternehmen: Datenhändler verticken Handy-Standorte von EU-Bürger*innen
Der Mythos von pseudonymen Daten (Symbolbild) Berliner Unternehmen: Datenhändler verticken Handy-Standorte von EU-Bürger*innen Eine Enthüllung in den Niederlanden zeigt die Risiken durch den weltweiten Datenhandel – auch für die nationale Sicherheit. Demnach standen detaillierte Standortdaten von potentiell Millionen Niederländer*innen zum Verkauf, darunter Angehörige des Militärs.
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Bürgerrechtsorganisation warnt: Online-Werbung als „ernstes Sicherheitsrisiko“
Alles andere als harmlos: Die unkontrollierten Datenflüsse der Werbewelt Bürgerrechtsorganisation warnt: Online-Werbung als „ernstes Sicherheitsrisiko“ Das Online-Werbesystem ist eine Goldgrube für Geheimdienste und andere bösartige Akteure. Zu diesem Schluss kommt die irische Nichtregierungsorganisation ICCL in einer neuen Untersuchung. Vermeintlich harmlose Werbedaten könnten nicht nur nach Russland und China abfließen, sondern auch zur Erpressung genutzt werden.
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"Gefahr für nationale Sicherheit": Datenhändler verscherbeln Daten von US-Soldaten
Auch von US-Soldaten gibt es Daten im Internet zu kaufen. "Gefahr für nationale Sicherheit": Datenhändler verscherbeln Daten von US-Soldaten Data Broker kontrollieren kaum, wer ihre Daten kauft. Das betrifft auch sensible Daten von Angehörigen des US-Militärs, die jede:r für wenige Cent im Internet erstehen kann. Das sei eine Gefahr für die nationale Sicherheit, sagen Forscher:innen.
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Gegen Akteneinsicht durch noyb: Datenhändler Acxiom verklagt Hessische Datenschutzbehörde
Verfahren gegen Datenhändler: Kein Aktenzugang für noyb? Gegen Akteneinsicht durch noyb: Datenhändler Acxiom verklagt Hessische Datenschutzbehörde Sind die Geschäfte zwischen dem Datenhändler Acxiom und der Scoring-Firma CRIF datenschutzkonform? Darüber muss der Hessische Datenschutzbeauftragte entscheiden. Weil die Nichtregierungsorganisation noyb weitere Informationen zu dem Verfahren einfordert, geht der Databroker juristisch gegen die Aufsichtsbehörde vor.
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Überwachung dank Online-Werbung Advertising Intelligence: Staatstrojaner per Online-Werbung Dass tausende Firmen unsere Daten für Online-Werbung sammeln, ist bekannt. Eine Recherche zeigt nun, dass auch Staatstrojaner-Hersteller das Werbesystem nutzen, um Zielpersonen zu tracken und zu hacken. Ob Deutschland über derartige Software verfügt, will die Bundesregierung nicht verraten.
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Europa-Vergleich: Wie eng uns Datenhändler auf die Pelle rücken
Wir haben Hunderttausende Segmente der Werbeindustrie durchkämmt Europa-Vergleich: Wie eng uns Datenhändler auf die Pelle rücken Für Online-Werbung wollen Datenhändler genau wissen, wie viel Geld wir haben, wie viele Kinder, welche Gebrechen. Unsere große Datenrecherche zeigt die Dimension des brisanten Geschäfts erstmals im EU-Ländervergleich. Fachleute sprechen von einer „Katastrophe“.
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Surveillance advertising in Europe: The adtech industry tracks most of what you do on the Internet. This file shows just how much.
Every click leaves a trail that hundreds of adtech companies are happy to pick up. Surveillance advertising in Europe: The adtech industry tracks most of what you do on the Internet. This file shows just how much. The advertising industry has more than 650,000 labels to target people. Reading through them reveals how even the most sensitive aspects of our life are monitored. EU-based data brokers play a vital role in this system.
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Verlierer, Liebhaber, Junkies: In diese absurden Schubladen steckt dich die Werbeindustrie
651.463 Kategorien für Menschen hat die Werbeindustrie, die für "Leidenschaftliche Liebhaber:innen" könnte fast ein Kompliment sein (Symbolbild) Verlierer, Liebhaber, Junkies: In diese absurden Schubladen steckt dich die Werbeindustrie Ob du es willst oder nicht – die Werbeindustrie verpasst dir beklemmend ungeschönte Labels über deine Persönlichkeit. 650.000 davon haben wir in unserer Exklusiv-Recherche untersucht. Die absurdesten findest du hier. Und ja: Es gibt wirklich eine eigene Kategorie für Loser.
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Auskunftsanfragen: So findest du heraus, was Datenhändler über dich gespeichert haben
Wer das Gefühl hat, dass etwas faul ist, kann sich beschweren. Auskunftsanfragen: So findest du heraus, was Datenhändler über dich gespeichert haben Datenhändler wissen viel über uns, doch sie selbst arbeiten lieber im Schatten. Wer trotzdem herausfinden will, was sie gespeichert haben, kann sich auf die Datenschutzgrundverordnung berufen. Wir erklären, wie es geht.