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  • EU-Richtlinie für Plattformarbeit: Was bei der Umsetzung in Deutschland nicht fehlen darf
    Ein Kurierdienstfahrer steht vor einer EU Flagge und einer Deutschlandflagge.
    Eine neue EU-Richtlinie soll Plattformarbeit verbessern. Deutschland hat zwei Jahre Zeit, sie umzusetzen.
    EU-Richtlinie für Plattformarbeit Was bei der Umsetzung in Deutschland nicht fehlen darf

    Eine neue EU-Richtlinie soll die Arbeitsbedingungen von Plattformarbeitenden verbessern. Die Mitgliedstaaten haben in der Umsetzung allerdings große Freiräume. Gewerkschaften, Forschende und Plattformarbeitende fordern deshalb eine klare und starke Umsetzung in deutsche Gesetze.

    29. Oktober 2024 1
  • Plattformarbeit: Wie Beschäftigte frei kommunizieren sollen
    Menschen auf Fahrrädern
    Aus vereinzelten Beschäftigten kann mit Kommunikation ein Netzwerk werden.
    Plattformarbeit Wie Beschäftigte frei kommunizieren sollen

    Wer auf Plattformen arbeitet, hat oft wenig Kontakt mit seinen Kolleg:innen. Den braucht es aber, damit man sich über Probleme austauschen kann. Ein neues EU-Gesetz schreibt vor, dass Unternehmen Kommunikationskanäle anbieten müssen, und ein Diskussionspapier bietet dafür erste Ansätze.

    19. August 2024 8
  • Transparenz: Die verborgene Digitalpolitik deutscher Ministerien
    Der Alchemist auf der Suche nach dem Stein der Weisen (1771) von Joseph Wright of Derby
    Was brauen die Ministerien in ihren Laboren zusammen?
    Transparenz Die verborgene Digitalpolitik deutscher Ministerien

    Die Ampel-Regierung hat sich sowohl Digitalisierung als auch Transparenz auf die Fahnen geschrieben. Fragt man die Bundesministerien jedoch danach, wer die Digitalpolitik in den jeweiligen Häusern verantwortet, wiegeln sie hartnäckig ab. Eine Spurensuche.

    13. Juli 2023 4
  • Kinder als Influencer:innen: Aufwachsen vor Millionenpublikum
    Kleinkind wird von Handy gefilmt
    Manche Kinder sind Stars im Internet, bevor sie richtig laufen können.
    Kinder als Influencer:innen Aufwachsen vor Millionenpublikum

    Es sind bunte, lustige oder niedliche Beiträge in sozialen Netzwerken, die regelmäßig viral gehen – und dabei die Grenzen von Privatsphäre und Jugendarbeitsschutz überschreiten. Es gibt Gesetze, die die Kinder schützen könnten. Doch Eltern, Behörden und Plattformen schauen oft weg.

    14. Juli 2021 1
  • : IFG-Statistik 2014: Anfragen verdoppeln sich, stagnieren aber eigentlich
    Visualisierung aller IFG-Anfragen an Bundesbehörden
    IFG-Statistik 2014: Anfragen verdoppeln sich, stagnieren aber eigentlich

    Klammheimlich hat das Bundesinnenministerium vor zwei Wochen die Statistik für IFG-Anfragen an Bundesbehörden im Jahr 2014 (pdf) veröffentlicht.

    Die Zahlen zeigen: Zwar verzeichneten die Bundesbehörden (ohne die Jobcenter und Sozialversicherungsbehörden) mit 8.673 IFG-Anfragen knapp doppelt so viele wie noch im Jahr zuvor. Das liegt aber vor allem am Bundesfinanzministerium, an das etwa 4.000 Anfragen mehr als im Vorjahr gestellt wurden. Wie das BMF auf Anfrage mitteilt, sind das vor allem serielle IFG-Anträge im Hinblick auf mögliche Ansprüche aus Insolvenzen.

    Nimmt man das BMF aus der Rechnung, stieg die Antragszahl nur geringfügig um etwa 4 Prozent. Top-Anfragestellen sind mit 849 Anfragen das Wirtschaftsministerium mit seinem Geschäftsbereich und das Ministerium für Arbeit und Soziales mit 614 Anfragen.

    Ein großer Teil der Anträge wurden ganz oder zumindest teilweise erfüllt. Beim Kanzleramt, dem Bundespräsidialamt und dem Bundesamt fällt jedoch die hohe Anzahl der Absagen auf: Die Behörden gaben nur einem Drittel oder weniger der IFG-Anträge statt.
    Auch in einer weiteren Negativ-Statistik ist das Kanzleramt weit vorne: Wie auch das Auswärtige Amt und das Gesundheitsministerium erhob es für jede sechste IFG-Anfrage Gebühren. Das Landwirtschaftsministerium bat inklusive seiner Behörden sogar ganze zwei Drittel der Anfragesteller zur Kasse.

    Dazu die Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI) auf Anfrage:

    Die Erfahrungen bei den Kontroll- und Beratungsbesuchen der BfDI in den Behörden zeigen, dass von der Festsetzung von Gebühren und Auslagen überwiegend sehr zurückhaltend Gebrauch gemacht wird und dass hohe Gebühren nur vereinzelt gefordert werden.

    Die Statistik zeige, dass das IFG greife.

    Bürgerinnen und Bürger machen rege von ihrem Recht auf Informationszugang Gebrauch.

    Im selben Zeitraum wurden über FragDenStaat.de übrigens 1.628 Anfragen an Bundesbehörden gestellt. Ignoriert man dabei die Serienanfragen ans Finanzministerium, würde das fast die Hälfte aller IFG-Anfragen ausmachen – wobei man davon ausgehen kann, dass die Behörden nicht alle Anfragen über FragDenStaat.de ordnungsgemäß registrieren.

    13. März 2015 1