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Musikbranche versucht sich am viralen Marketing

Telepolis berichtet in einem interessanten Artikel von Wolf-Dieter Roth über missglückte Versuche der Musikindustrie, Virales Marketing zum Selbstlob zu nutzen. Der Fall von WarnerBrothers machte nun schon ein paar Mal die Runde durch die Medien der letzten Tage. WarnerBrothers stellten MP3s einer zu promotenden Band in ein MP3-Weblog und ein fleissiger Mitarbeiter schrieb verschiedene fantastische…

  • Markus Beckedahl

Telepolis berichtet in einem interessanten Artikel von Wolf-Dieter Roth über missglückte Versuche der Musikindustrie, Virales Marketing zum Selbstlob zu nutzen. Der Fall von WarnerBrothers machte nun schon ein paar Mal die Runde durch die Medien der letzten Tage. WarnerBrothers stellten MP3s einer zu promotenden Band in ein MP3-Weblog und ein fleissiger Mitarbeiter schrieb verschiedene fantastische „Hörerkommentare“. Dumm nur, dass alles von derselben IP-Nummer kam.

Interessanter ist aber, dass die Band Marillion, die Mitte der 80er ihren kreativen Höhepunkte hatte, ihre Fanbasis nutzte, um mit einer Vielzahl von Vorbestellungen ihrer neuen Werke bis ganz nach oben in die britischen Charts kam. Wenn sie es noch geschafft hätten, dass dabei kaum Spam entsteht, könnte man diese Vorgehensweise fast schon ein wenig revolutionär bezeichnen.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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