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Microsoft sucht Afrika

Microsoft will jetzt seine Programme an die ostafrikanische Sprache Kiswahili anpassen, um einen Markt von 100 Millionen Menschen zu erreichen. In dem Heise-Artikel „Microsoft entdeckt Afrika“ wird ein Projektmanager bei Microsoft damit zitiert, dass man mehr Menschen in Afrika den Zugang zu Computern ermöglichen wolle. Aber wahrscheinlich hat man nur Angst, diesen Markt an Freie…

  • Markus Beckedahl

Microsoft will jetzt seine Programme an die ostafrikanische Sprache Kiswahili anpassen, um einen Markt von 100 Millionen Menschen zu erreichen. In dem Heise-Artikel „Microsoft entdeckt Afrika“ wird ein Projektmanager bei Microsoft damit zitiert, dass man mehr Menschen in Afrika den Zugang zu Computern ermöglichen wolle.

Aber wahrscheinlich hat man nur Angst, diesen Markt an Freie Software wie OpenOffice zu verlieren. Die Freie Software Community war nämlich schneller und hat die freie Büro-Suite im Dezember schon in der Sprache veröffentlicht:

Today, 4th December 2004, The Open Swahili Localization Project, also known as Kilinux, is proud to announce the first ever release of a free office suite software in Swahili, called „Jambo OpenOffice.“

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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