Heise Open beschreibt in einem kleinen Hintergrundartikel die gängigsten „Open-Source-Lizenzen“.
Open Source ist indes nicht gleichbedeutend mit kostenlos. Zwar darf für die Software in der strengsten Auslegung keine Lizenzgebühr erhoben werden, aber ein Entgelt für die Vervielfältigung ist durchaus üblich. Auch für Zusatzangebote kann ein Anbieter Geld verlangen. Nach diesem Prinzip finanzieren sich einige Linux-Distributoren wie Xandros oder Mandrake, die das Betriebssystem als so genannte Boxed-Version auf Datenträgern mit Support und Handbüchern verkaufen.
Gängige Open-Source-Geschäftsmodelle basieren auf Dienstleistungen wie Beratung, Implementierung und Integration, Optimierung oder Wartung und Support. Anbieter wie SourceLabs oder SpikeSource bauen zum Beispiel aus Open-Source-Projekten einen Software-Stack – eine Distribution aus speziell zusammengestellten und aufeinander abgestimmten Software-Paketen –, den sie für den Betrieb auf bestimmten Betriebssystemen zertifizieren lassen. Für den Kunden kann sich dadurch der Entwicklungs- und Integrationsaufwand erheblich verringern .
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Ein Kommentar zu „Einführung in Open Source Lizenzen“
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