Zunehmend automatisiert: Staatliches Handeln und digitale Öffentlichkeit

Auch der Staat verlässt sich auf algorithmische Entscheidungssysteme. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Nils

Wir berichteten vor zwei Wochen über eine Konferenz, die Ende November in Berlin zum Thema Algorithmen und Automatisierung in Staat und Gesellschaft stattfand. Der Veranstalter, das Kompetenzzentrum Öffentliche IT am Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme, hat nun eine ausführliche Nachberichterstattung sowie Videoaufzeichnungen aller Vorträge und Paneldiskussionen ins Netz gestellt.


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Die Aufbereitung der Inhalte ist entsprechend der Struktur des Konferenztages in drei Themenbereiche gegliedert: „Regieren & Verwalten“, „Individuum & Gesellschaft“ und „Medien & Öffentlichkeit“.

Im ersten Teil diskutieren die Teilnehmer über den Einsatz von algorithmischen Entscheidungssystemen zur Steuerung von politischen Prozessen – etwa in den Bereichen Finanzmarktaufsicht, Sicherheit und Strafverfolgung und Justiz. Darauf folgt im zweiten Abschnitt eine Analyse der Auswirkungen automatisierter Entscheidungsfindung auf individuelle Lebenschancen. Der letzte Themenblock behandelt den Einfluss algorithmischer Prozesse auf die digitale Medienwelt. Hier wird insbesondere danach gefragt, wie solche Prozesse die individuelle Wahrnehmung und Meinungsbildung von Menschen formen.

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