Wikipedia und Wissenschaft

Auf Deutschlandfunk hat die Sendung „Wissenschaft im Brennpunkt“ heute über „Wikipedia und Wissenschaft – Die freie Enzyklopädie mit ihren Forschern“ berichtet.

Die Wikipedia gehört zu den meist aufgerufenen Webseiten der Welt, manche unterstellen ihr ein Wissensmonopol. Die Autoren sind ausschließlich Freiwillige, darunter auch Wissenschaftler. Viele Wissenschaftler tun sich mit dem Schreiben in der Wikipedia schwer, weil sie eine andere Veröffentlichungskultur gewohnt sind. Die Dachorganisation der deutschen Wikipedia, die Wikimedia Deutschland sorgt für Kontakte zu Wissenschaftsorganisationen und schickt „Wikipedians in Residence“ dorthin. Mit 1,5 Millionen Artikeln ist die Wikipedia so riesig, dass die alten Enzyklopädien wie der Brockhaus ins Schlingern gerieten. Geolina kommt in dieser Sendung zu Wort, Ziko und viele andere Autoren eines sich selbst organisierenden Systems. Forscher äußern sich und Datenbank-Spezialisten. Gemeinsam portraitieren sie ein Großprojekt, das den Begriff „Wissen“ längst verändert hat.

Hier ist die MP3.

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

 

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

0 Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.