Der Tag: Ich poste, also bin ich – Das Ich im Netz

„Der Tag“ auf hr2 berichtete vorgestern über „Ich poste, also bin ich – Das Ich im Netz“:

Freundschaften schließen, Anerkennung finden, in der Gruppe Spaß haben und alle, die nicht dazugehören, so richtig gemein fertig machen. Diese alten Lieblingsbeschäftigungen der Menschheit bereiten noch einmal so viel Vergnügen im Internet. Denn das ist für viele längst nicht mehr nur Lexikon, Dienstleister und Kommunikationsmittel, sondern ein sozialer Raum: ein Ort, an dem wir eine private und berufliche Existenz führen. Vor allem in sozialen Netzwerken hat unser digitales Ich erfreuliche Möglichkeiten, sich auszubreiten, seinen Marktwert zu testen und zu steigern und sich zu vernetzen. Es wird aber auch verwundbarer: durch Tratsch und anonymes Mobbing.

Hier ist die MP3.

(via)

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8 Ergänzungen
  1. Hmm ich würd mal sagen. Schuster bleib bei diesen Leisten.
    Fand den hr2 Beitrag jetzt eher nicht so…das mit dem Mobbing-Opfer war ja noch ganz interessant, aber danach fing es an, das typische Facebook-ist-von-Grund-auf-böse Gerede.

    Und das mit der Geburtstagparty soll in England gewesen sein, nicht wie im Radio behauptet in Australien. Und nur weil 20.000 auf teilnehmen geklickt haben, müssen ja noch lang nicht 20.000 kommen.

    Das sah man ja bei den ProGuttenberg-Demos =)

  2. Nach schöner, christlich-demokratischer Tradition werden hier wieder mal die Symptome bekämpft und nicht die Ursachen.
    Die Schüler sind nicht Opfer einer Webseite, sondern einer Gesellschaft, in der es ganz normal ist den eigenen Status zu stärken in dem man andere erniedrigt. Die kleinen lernen es von ihren Eltern und sehen es täglich im Fernsehen. Das Netz ist ein spiegel der Gesellschaft. wenn sie ihre hässliche Fratze zu sehen bekommt ist natürlich der spiegel schuld an ihrer hässlichkeit.

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