Öffentlichkeit

representing: The iVotingcomputer!

Kann sich noch jmd an die madTV Folge erinnern, in der „Steve Jobs“ das iRack präsentierte? Daran musste ich gleich denken, als ich die Bilder der neuen Wahlcomputer Finnlands sah:


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Finnland, das „Land der tausend Seen“ wählt sich ein Parlament nach dem Verhältniswahlrecht, das ungefähr unserem entspricht. Das ganze wird von Finnland zunächst als Test durchgeführt, drei finnische Städte wählen ihren Gemeinderat demnächst mit diesen schicken Wahlcomputern (WC). Diese sind, obwohl sie fast so aussehen, natürlich nicht von Apple produziert: Das „voting system“ kommt von TietoEnator (Finnland) und die „data security solution“ basiert auf einem Produkt von Scytl (Spanien). Letzteres wird von der internationalen Bürgerrechtsorganisation Digital Civil Rights in Europe als „backend“ bezeichnet. Die „core elements“ basieren laut der Pressemitteilung des finnischen Justiz Ministeriums auf Linux.

Die ca. 34.000 Wähler aus Karkkila, Kauniainen und Vihti können allerdings selbst entscheiden, ob sie mit Papier oder den weissen WCs wählen wollen, wie bei derartigen Pilotversuchen oft üblich. Das Institut für Mathematik der Universität Turku wird hinterher ein unabhängiges Gutachten erstellen. Da sind wir ja mal gespannt.

Der finnische Ableger der Elektronic Frontier Foundation (EFF) hat bereits eine Anfrage gemacht, die aber leider nur auf finnisch erhältlich ist.

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4 Kommentare
  1. Wichtige Information, die im Artikel fehlt: Eine Stimme kostet 99¢ im IVotes Store. Achja, und Third-Party-Modifikationen machen die Stimme natürlich ungültig.

    Aber Apple kann man das jetzt nicht vorwerden, also das Digital Votes Management (DVM) haben die ja nur wegen den Parteien eingeführt, ohne wäre der Deal mit dem IVotes Store wohl geplatzt.

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