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Spanische Region Extremadura migriert Verwaltung auf Freies Betriebssystem

Die spanische Regionalbehörde in der Extremdura, einem Gebiet im Südwesten des Landes, will innerhalb des des nächsten Jahres komplett auf das Linux-Betriebssystem setzen: Wie die Debian-Mailingliste vermeldet, beschloss die Junta in der Extremadura, ihre Arbeitsrechner komplett auf Debian GNU/Linux migrieren und außerdem den Open Document-Standard ODF, sowie die PDF-Variante PDF/A, für ihre Korrespondenzen einsetzen. In der letzten Sitzung wurde bereits Ende Juni fest gelegt, dass die PCs mit der lokalen Linux-Variante gnuLinEx bespielt werden und außerdem die Rechner mit Freier Office-Paketen ausgestattet werden.

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Luis Millán de Vázquez de Miguel, der behördliche Berater für Infrastruktur und technologische Entwicklung, betont: „Die Junta in der Extremadura ist die erste öffentliche Administration, die diese Standards einsetzt.“ Er spricht sich für die Vorzüge der Interoperabilität aus und die Reduzierung der behördlichen Abhängigkeit von proprietärer Software. In der Extremadura wird Freie Software seit ein paar Jahren speziell gefördert, um die ansässige Wirtschaft anzukurbeln: Seit zwei Jahren hilft der Konzern IBM bei der Umstellung von geschäftlichen Tätigkeiten im Gesundheitssystem auf Linux. In Krankenhäusern, Beratungsstellen und Gesundheitszentren werden Prozesse auf Linux-basierte Anwendungen umgestellt.

Entscheidend, so der Regierungsbeauftragte, sei das Jahr 2002 gewesen, als gnuLinEx entwickelt wurde. Die gerade in die Wege geleitete Migration ist Teil des Drei-Jahres-Plans zur „Modernisierung, Vereinfachung und ein Qualitätsplan für die Administration der Autonomen Gemeinschaft der Extremadura“ bis Ende nächsten Jahres. Dazu maßgebend ist ein „regionales Intranet“ für die innerbehördliche Kommunikation.

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