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KDE 3.5 ist erschienen

Vor zwei Wochen gab es den Release Candidate, heute wurde die Stabile Version von KDE 3.5 veröffentlicht. Sämtliche Verbesserungen sind in einer kleinen visuellen Führung auf der KDE-Webseite veranschaulicht: Die freie Dekstop-Oberfläche für UNIX-Systeme bietet unter anderem eine Verbesserung der Browser-Sicherheit. Das Surfen mit dem Konqueror wird mit einem Pop-Up-Blocker und durch sein integriertes AdBlock…

  • Markus Beckedahl

Vor zwei Wochen gab es den Release Candidate, heute wurde die Stabile Version von KDE 3.5 veröffentlicht. Sämtliche Verbesserungen sind in einer kleinen visuellen Führung auf der KDE-Webseite veranschaulicht: Die freie Dekstop-Oberfläche für UNIX-Systeme bietet unter anderem eine Verbesserung der Browser-Sicherheit. Das Surfen mit dem Konqueror wird mit einem Pop-Up-Blocker und durch sein integriertes AdBlock Content-Filtering angenehmer. Konqueror hat nun auch den „Acid2“ CSS-Kompatibilitätstest bestanden. Wie sein Konkurrent Firefox kann der Konqueror jetzt in verschiedenen Suchmaschinen mittels der Menüfunktion „Select Search Engines…“ stöbern. Endlich arbeitet der E‑Mail-Client KMail nun deutlich besser mit dem IMAP-Protokoll: E‑Mails können online, also auf dem Server über einen Filter aussortiert werden.

Auch der RSS-Reader aKregator hat eine deutliche Verbesserung seiner Performance erfahren: Man kann über den Feed einstellen, ob statt eines eingeblendeten RSS-Contents die Webseite direkt aufgerufen wird. Das ist für Newsfeed nützlich, die nicht den vollen Inhalt unterstützen. Weitere Neuerungen: Der Instant Messenger Kopete unterstützt nun auch Webcams, sowie die MSN- und Yahoo- IM Dienste. Das Verwalten verschiedener Accounts wird durch das Exportieren des globalen Spitznamen („Nickname“) und der globalen Identität wesentlich vereinfacht. Begrüßenswert ist auch die Erweiterung der „Kicker Tooltips“: Beim Scrollen mit der Maus werden auf der Arbeitsoberfläche animierte Informationen zu den verfügbaren Programmen angezeigt und welches gerade angewendet wird. Mit der Applikation „SuperKaramaba“ können interaktiv neue Module eingebaut werden. Erweiterungen sind zum Beispiel die aktuelle Wetteranzeige, ein Newsticker oder ein System-Monitor.

Für Benutzer auch interessant ist die Neuerung, dass externe Speichergeräte wie Festplatten oder USB Flash-Sticks jetzt in einem Menüfenster angezeigt und verwaltet werden können. Zwei neue Programme bereichern die Auswahl: blinKen, ein Retro-Memory-Game aus den Siebzigern und KGeography, eine Lernsoftware für Erdkunde.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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