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Eröffnungszeremonie…

Heute wurde mit einer Eröffnungszeremonie um 10h die Prepcom2 offiziell eröffnet. Man mag sich jetzt ein tolles Spektakel darunter vorstellen, aber das war es leider nicht. Stattdessen ein paar sehr langweilige und hochoffizielle Sonntags-Politikerreden, die so diplomatisch nichtssagend waren, dass man nicht wirklich hinhören musste. Aber wir haben gerade einen schönen Platz auf der Empore,…

  • Markus Beckedahl

Heute wurde mit einer Eröffnungszeremonie um 10h die Prepcom2 offiziell eröffnet. Man mag sich jetzt ein tolles Spektakel darunter vorstellen, aber das war es leider nicht. Stattdessen ein paar sehr langweilige und hochoffizielle Sonntags-Politikerreden, die so diplomatisch nichtssagend waren, dass man nicht wirklich hinhören musste. Aber wir haben gerade einen schönen Platz auf der Empore, wo es WLan gibt, einen guten Überblick über alles, dafür kein Strom. Den gibt es zwar einmal in Form einer Steckdose, die hat sich aber schon ein Japaner geschnappt und eine komische Konstruktion aufgebaut um seine japanischen Geräte an Schweizer Steckdosen anzuschliessen. Auf jeden Fall kein weiterer Platz für unsere deutschen Notebooks.

Vor der Eröffnungszeremonie gab es das alltägliche Civil Society Plenary Meeting um 9h. Also 8h aufstehen, Frühstücken und dann mit dem Bus zur Uno fahren, was zum Glück nur fünf Haltestellen entfernt ist. Im Civil Society Meeting wird von den aktiven Arbeitsgruppen (Hier „Caucuse“ genannt) berichtet, ausserdem der Tagesablauf geplant. Es gibt nämlich ständig die verschiedensten Treffen, sei es, dass sich der Africa-Caucus um 13h trifft oder der Human Rights Caucus um 15h, in dem ich wiederum aktiv bin. Allerdings wird es um 14h noch eine Pressekonferenz von Reporter ohne Grenzen mit Cyber-Dissidenten geben, wohin ich dann in die Innenstadt fahre.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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