Der neueste Anlass für unseren Innenminister, die Vorratsdatenspeicherung zu fordern, sind „Twitter-Täter“. Diese sind „nur die Spitze des Eisbergs der Verwahrlosung der Umgangsformen im Internet“. Anlass war wohl irgendein rassistischer Müll auf Twitter, was ich wegen dem Oberthema Fussball-EM aber jetzt nicht weiter recherchiere.
Der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte Friedrich:
„Der Fall Özil zeigt nur die Spitze des Eisbergs.“ Die Verwahrlosung der Umgangsformen im Internet sei „erschreckend“. Skeptisch äußerte er sich über die Chance, Twitter-Täter zu stellen. „Es gibt grundsätzlich Möglichkeiten, da die Täter im Netz Spuren hinterlassen. In vielen Fällen ist die Fahndung aber mangels Vorratsdatenspeicherung derzeit nicht Erfolg versprechend“, sagte der Minister.