eco-Politikbrief zu Netzneutralität

Der Politikbrief 2.2011 von eco, dem Verband der Internetwirtschaft, hat als Schwerpunkt das Thema Netzneutralität. Und ich freue mich, dass sich darin die Internetprovider deutlich für Netzneutralität einsetzen, im Gegensatz zu einigen lautstarken und mächtigen Telekommunikationsanbietern und ihrer Verbände, die diese gerne etwas abschaffen wollen.

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8 Kommentare

  1. Erstellt am 16. Dezember 2011 um 12:19 | Permanent-Link

    Setzen, Note “f” für den Link (pun intended!)

  2. Philip Engstrand
    Erstellt am 16. Dezember 2011 um 13:26 | Permanent-Link

    Markus, es wird langsam langweilig:

    Die Netzneutralität schränkt sich automatisch ein, wenn versucht wird durch das Internet mehr Daten zu transportieren, als Kapazität vorhanden ist. Da muss man nichts extra abschaffen.

    Und das alle die MIT dem Internet Geld verdienen dafür sind, das Netzneutralität geschaffen wird ist nicht direkt unerwartet.

    Das im Gegensatz dazu die, die DAS Internet für die anderen darstellen, leichte finanzielle oder technische Probleme (siehe O2) mit dieser unendlichen Kapazitätserweiterung haben…

    • Ma'an
      Erstellt am 16. Dezember 2011 um 20:39 | Permanent-Link

      Mit vorhandener oder nicht vorhandener Kapazität hat das eigentlich nichts zu tun. Die Frage ist schließlich, wie sie aufgeteilt wird: Neutral gegenüber dem Netzwerknutzer oder diskriminierend. Im Übrigen gilt auch bei ausreichender Kapazität, dass eine “netzneutrale” Aufteilung nicht zwangsläufig optimale Gewinne abwirft.

      • Philip Engstrand
        Erstellt am 17. Dezember 2011 um 13:48 | Permanent-Link

        Entschuldige, ich muss das technisch jeden Tag lösen und es hat mit Kapazität zu tun.

      • Ma'an
        Erstellt am 17. Dezember 2011 um 15:02 | Permanent-Link

        Ich rede nicht von der technischen Sicherstellung der Netzintegrität. Ein Stromkonzern betrachtet jemanden, der sich illegal an eine Überlandleitung angeschlossen hat, genauso wenig als legitimen Kunden, wie ein Internet Service Provider eine Spamschleuder.

    • Jens Best
      Erstellt am 17. Dezember 2011 um 02:52 | Permanent-Link

      Wenn diejenigen, die DAS Internet für die anderen darstellen diese Leistung nicht vollbringen können, muss man sich fragen, ob die privatwirtschaftliche Umsetzung wichtiger infrastruktureller Dienste die sinnvollste Methode ist.

      PS: Solange man für IP-TV und “IP-Festnetz” weiterhin extra Gebühren zahlen muss (sprich solange die Qualitätsklassen Video, Voice neben der Qualitätsklasse Best Effort geduldet werden), haben wir sowieso eine massive Verletzung der Netzneutralität, die vom Bürger aufgrund historischer Leitungskonditionierung nicht wahrgenommen wird.
      Man sollte den Bürger mal erklären, dass sie abgezockt werden, dann wäre Netzneutralität (und eine schnelle Lösung der Leitungskapazitäten) plötzlich kein Nischenthema mehr.

      • Philip Engstrand
        Erstellt am 17. Dezember 2011 um 13:57 | Permanent-Link

        ad1) Es gibt nicht DAS Internet. Es gibt Zugänge zum Internet und die werden prinzipbedingt immer ein bisschen unterschiedliche Leistung haben.
        ad2) Ich hab’ an ähnlicher Stelle schon mal dir zugestimmt, dass wenn man DAS Internet als wichtige Infrastruktur ansieht, es keine soo schlechte Idee wäre, das zu vergesellschaften. Man könnte aber auch einfach die Nutzer eines Zugangs nach Aufwand zahlen lassen. Nur will das ja auch wieder keiner.

Ein Trackback

  1. Von Absurdulum am 16. Dezember 2011 um 18:21

    Seltene und seltsame Käfer…

    Es ist schon reichlich merkwürdig, dass man bei Bauarbeiten zu S21 einen seltenen Käfer vorfindet und deswegen diese Arbeiten wieder stoppen muss. Juchtenkäfer und S21 War nicht schon einmal eine seltene Tierart bei S21 vorgefunden worden? Was passiert…

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