“No-Kids.org” vs. Kinderpornografie: Aktionsseite offline!

Sicher habt ihr es schon gelesen: Das Projekt “No-Kids”, mit dem die Hamburger Werbeagentur Grabarz & Partner Filesharing-Systeme mit gefälschten Dateien überfluten wollte, ist bis auf Weiteres offline. Offenbar haben die Betreiber erkannt, dass die Idee doch nicht so gut war, wie uns auch hier bei Netzpolitik in den Kommentaren erklärt wurde. RA Udo Vetter schreibt im Lawblog:

Technisch sollten Besucher der Seite no-kids.org ihre IP-Adresse für die “Teilnahme” an Tauschbörsen hergeben. Der jeweilige Anschlussinhaber wäre also identifizierbar gewesen. Laut FAZ will Grabarz & Partner das Konzept überarbeiten. Hierfür soll mit den Ermittlungsbehörden gesprochen werden. Oberstes Ziel sei es, dass für Teilnehmer kein Risiko besteht.

Weitere Details gibt es in der FAZ.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Informationstechnologie, Jugendschutz? und getagged , , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Jörg-Olaf Schäfers, Netzpolitik.org.

4 Kommentare

  1. Erstellt am 10. Juli 2009 um 13:44 | Permanent-Link

    Tja, erst denken, dann veröffentlichen. Muss ich mich in meinem Blog auch immer wieder dran erinnern.

  2. Marc
    Erstellt am 10. Juli 2009 um 13:49 | Permanent-Link

    Ich habe für knapp 10 Minuten dieses Popup-Fenster offen gehabt und so relativ kurz mitgeholfen, muss ich jetzt irgendetwas befürchten?

  3. Erstellt am 10. Juli 2009 um 13:56 | Permanent-Link

    Marc: Ich befürchte, da ist keine seriöse Risikoabschätzung möglich. Die Wahrscheinlichkeit, dass nichts nachkommt, dürfte recht hoch sein. Mit Pech hast du aber auch Pech.

  4. Erstellt am 10. Juli 2009 um 21:53 | Permanent-Link

    Es gab schon mal einen Versuch sogenannte SPAM versendende Mail Server lahm zu legen, mit einem Screen-Saver der genau das gleich gemacht hat –> Server auslahmen durch viele Teilnehmer.

    Wurde aber auch irgendwann eingestellt… Mal sheen wie das neue Konzept aussieht…

Ein Trackback

  1. Von mediaclinique | ralf schwartz am 10. Juli 2009 um 14:13

    JvM-Website: Die Krise der Agentur-Stars…

    (UPDATE 10. Juli – 14:08 Uhr > Noch eine Agentur, die nicht weiß, wie die Welt um sie herum funktioniert: “No-Kids.org” vs. Kinderpornografie: Aktionsseite offline!”) “Revolution!”, schrei(b)t PAGE, denn JungvonMatt habe eine neue Website. Revo…

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Anzeige
Die von uns verfassten Inhalte stehen unter der Lizenz CC BY-NC-SA.
Netzpolitik.org nutzt Wordpress. Das Design ist ein Thematic-Kind von Linus Neumann.