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Dienstag, 22. April 2008

Was soll der Scheiss…?

Lustige Sache: Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Sebastian Edathy von der SPD, sollte von RadioEins gestern Morgen zum BKA-Gesetz interviewt werden. Nachdem der Moderator locker flockig in der Einleitung nachfragte, ob Herr Edathy sich morgens nackt oder in Unterwäsche die Zähne putzen würde, legte dieser live mit “Was soll der Scheiss…?” auf. Kann man sich noch anhören. Anscheinend ist ihm seine persönliche Privatsphäre noch wichtig.

[via]

24 Comments so far

1. . schrieb am 22. April 2008 um 15:33

Auf Abgeordnetenwatch ist schon die Frage nach einer Erklärung eingegangen. Mal sehn ob eine Antwort kommt.

http://www.abgeordnetenwatch.de/sebastian_edathy-650-5810.html

2. Kopfgeldjaeger schrieb am 22. April 2008 um 15:50

Hehe… hat das jemand auch als MP3/OGG/whatever? Dieses Real-Dingens will hier nicht.

3. Christian schrieb am 22. April 2008 um 15:54

@Kopfgeldjaeger: Kannst es dir evtl. hier anhören: http://redblog.twoday.net/stories/4876677/

4. Enrico schrieb am 22. April 2008 um 16:49

Wir haben ein Recht darauf zu erfahren ob sich die Politiker nackt die Zähne putzen. Wir bezahlen immerhin die Zahnpasta!

5. Tim schrieb am 22. April 2008 um 17:03

Großartig! S. Edathy ist wirklich nur noch peinlich, da muss man sich wirklich für schämen, zuweilen er noch aus unserem Wahlkreis stammt. Ich finde es schon ziemlich daneben wenn man es nötig hat, sich auf den Wahlplakaten nachträglich aufhellen zu lassen. Völlig daneben der gute Herr.

6. Stefans Home schrieb am 22. April 2008 um 18:05

Wenn abstrakte Themen plötzlich sehr greifbar werden……

…stellt man fest, daß man gerne mit zweierlei Maß urteilt. Im letzten Post habe ich mich über das Problem der Wahrnehmung von Privacy-Problemen ausgelassen, und heute schlägt ein Moderator von RBB in diese Kerbe - wenn auch in einem anderen Kont…

7. Florian schrieb am 22. April 2008 um 18:08

Ach, das ist doch der Edathy, der versucht, ihm unliebsame Journalisten mundtot zu machen, indem er weinerliche Faxe an die Redaktion schickt und darin betont, er kenne den Herausgeber persönlich: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27731/1.html
Ein entzückendes Kerlchen!

8. Klaus Maresch schrieb am 22. April 2008 um 18:44

Ich finde das ok, auch ein Politiker hat ein Recht auf Privatleben.

9. Dominik Geyer schrieb am 22. April 2008 um 18:46

Kann bitte jemand den Ausschnitt in einem anderen Format bereitstellen für die RealMedia-Verweigerer? :) @Christian: Auf redblog habe ich nichts gefunden.

10. Monty schrieb am 22. April 2008 um 18:57

Antwort von Edathy in seinem Gästebuch:
http://www.edathy.de/edathy.php/cat/7/title/Gaestebuch
atm der Kommentar zum obersten Eintrag

Ich finde seine Politik in mancher Hinsicht auch eine Frechheit.

11. Harkai schrieb am 22. April 2008 um 20:13

Hätte man auch besser Kontern können. (z. B. mit einer Gegenfrage “Wie putzen sie sich den die Zähne?”
Im Grunde genommen hat er aber gut gehandelt.

12. smil verweigerer schrieb am 22. April 2008 um 20:41

Wer die audiodaten ersteinmal sichern will, kann sich zumindest mit mplayer helfen.
mplayer -dumpfile \”Gespräch\”\ mit\ Sebastian\ Edathy.ra -dumpstream rtsp://stream4.rbb-online.de/rad/_programm/20080421_bka.ra

Copyright 2008 Rundfunk Berlin-Brandenburg nicht vergessen :)

13. majakowski.com › Was soll der Scheiß…? schrieb am 22. April 2008 um 20:47

[...] ob er sich morgens nackt oder in Unterwäsche die Zähne putze. Und wenn sich nicht grad alle über das neue BKA-Gesetz aufregen würden, wäre das nur als Unsouveränität [...]

14. wetter schrieb am 22. April 2008 um 21:04

Wegen unsportlichem Verhalten bitte sofort die Olympiateilnahme entziehen!

Man könnt ja glatt denken, dass ihm das unangenehm ist -
Oder Herr Edathy gar was zu Verbergen hat!

15. henteaser schrieb am 22. April 2008 um 23:22

Die MP3-Variante:
http://henteaser.soup.io/post/2350663/edathys-privatsph-re

16. Viktor schrieb am 23. April 2008 um 9:06

@Klaus
die sie uns aber entziehen wollen!

17. Martin Mustermann schrieb am 23. April 2008 um 9:59

Um es mal mit den Worten von Hr. Edathy auszudrücken: “Was für ein Ar***…”

Er hat wohl nicht verstanden, warum die Frage gestellt wurde. Dazu reicht wohl sein Horizont nicht. Stattdessen bemüht er die Fäkalsprache und legt auf. Einfach nur erbärmlich.

18. hellojed. » Blog Archive » Ist ihnen die Frage unangenehm? schrieb am 23. April 2008 um 10:12

[...] Radio1-Interview mit Sebastian Edathy haben andere genug geschrieben. Aber: Kaum einer den ich kannte konnte es hören, weil vernünftigerweise niemand den [...]

19. blogetrotter » Blog Archive » “Was soll denn der Scheiss?” schrieb am 23. April 2008 um 14:27

[...] seiner glorreichen Aktion im RBB Radiosender “radio eins” gibt Sebastian Edathy auf abgeordnetenwatch.de eine [...]

20. Links 24 [laxu] schrieb am 23. April 2008 um 18:30

[...] Edathy: Was soll der Scheiss? [...]

21. SPD Watch schrieb am 23. April 2008 um 21:59

Sebastian Edathy, das BKA-Gesetz und “laestige” Journalisten…

Kennen Sie Sebastian Edathy? Nein. Macht nichts. Auch wir hatten Herrn Edathy bis vor einigen Tagen nur am Rande wahrgenommen. Herr Edathy ist seit 1998 Mitglied des Bundestages und hätte uns als Vorsitzender des Innenausschusses eigentlich schon frü…

22. Sebastian Edathy - Was soll der Scheiß ? | Tibia und Politik schrieb am 24. April 2008 um 12:29

[...] netzpolitik hat ein paar interessante Kommentare [...]

23. netzpolitik.org: » Tanz den Überwachungsstaat » Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft. schrieb am 27. April 2008 um 4:17

[...] Mash-Up von “Was soll denn der Scheiss” und anderen Zitaten bekannter Politiker, die für den Abbau unserer Grundrechte [...]

24. 24stunden.de » Disqualifiziert schrieb am 28. April 2008 um 13:50

[...] Disqualifiziert Wenn man als Regierung schon die Privatsphäre der Bürger ausleuchten will, um die terroristische Bedrohung im Land so klein wie möglich zu halten, dann sollte man sich auch privaten Fragen stellen, die mindestens genauso unangenehm sein müssen, wie die Aufdeckung der Privatsphäre von unbescholtenen BürgerInnen. Der innenpolitische Sprecher der SPD, Sebastian Edathy, scheint es jedoch mit seiner eigenen Privatsphäre sehr ernst zu nehmen. RadioEins: “Wenn Sie sich morgens die Zähne putzen, sind Sie eigentlich nackt oder haben Sie Unterwäsche an?” Edathy: “Ich, äh, wieso?” RadioEins: “Die Frage ist Ihnen unangenehm, oder warum?” Edathy: “Ja, ich weiß nicht, was das mit der Sache zu tun hat…” RadioEins: “Sie machen das ja gemeinhin wahrscheinlich…” Edathy: “Also, was soll denn der Scheiß? Entschuldigung. Auf Wiederhören” (legt auf) RadioEins: “Joah, war eine normale Frage, finde ich, wenn es darum geht, wie privat eine Wohnung ist.” [via] [...]

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