Herausgeber wollen Geld von Google

Folgende Nachricht habe ich gerade auf silicon.de gelesen:

Europäische Herausgeber haben die News-Praktiken bei Google und anderen Portalen mit News-Links kritisiert. Sie fordern, dass die Betreiber für die Publikation von Nachrichten die Quellen bezahlen sollen.

Leider hat silicon.de keine Quellenangabe zu dieser Nachricht (wer eine Quelle zu diesem Thema findet, kann sie ja in den Kommentaren veröffentlichen). In das aktuelle Bild der Content-Industrie passt diese Meldung aber schon. Ich gebe es zu, ich bin ein Fan von Google News, da dieser Dienst mir einen schnellen Nachrichtenüberblick über Spezialthemen gibt. Meiner Meinung nach macht Google Werbung für die Publikationen, die in Google News auftauchen.

Kann es tatsächlich möglich sein, dass ein Herausgeber wirklich annimmt, nur weil es das Internet gibt, würde seine Regionalzeitung von aller Welt täglich gelesen?

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6 Kommentare

  1. markus
    Erstellt am 8. Dezember 2005 um 13:54 | Permanent-Link

    Heise hat über die Tagung der Verleger auch einen Artikel: http://www.heise.de/newsticker/meldung/67106

  2. Peter Schink
    Erstellt am 8. Dezember 2005 um 16:18 | Permanent-Link

    Hätte auch genre eine Quelle. Ich schreibe dann auch gerne darüber…

  3. markus
    Erstellt am 8. Dezember 2005 um 16:47 | Permanent-Link
  4. Erstellt am 8. Dezember 2005 um 17:09 | Permanent-Link

    Ich gebe es zu, ich bin ein Fan von Google News, da dieser Dienst mir einen schnellen Nachrichtenüberblick über Spezialthemen gibt. Meiner Meinung nach macht Google Werbung für die Publikationen, die in Google News auftauchen.

    Auch ich mag Google News sehr gern und kenne da richtige Junkies, für die das die erste Seite am Morgen ist. Ich kann die Kritik der Verleger nicht nachvollziehen – sollen sie doch froh sein, dass sie Traffic bekommen und die Leute zu ihren Seiten kommen!

  5. Erstellt am 9. Dezember 2005 um 11:00 | Permanent-Link

    Kann es tatsächlich möglich sein, dass ein Herausgeber wirklich annimmt, nur weil es das Internet gibt, würde seine Regionalzeitung von aller Welt täglich gelesen?

    Ja. Und ich lese auch eine Lokalzeitung aus Kansas, wenn da etwas Spannendes steht.

    Google hält sich an die robots.txt, es steht den Verlegern also frei, ob sie Inhalte zur Indizierung anbieten wollen oder nicht.

  6. Oliver Zendel
    Erstellt am 9. Dezember 2005 um 20:24 | Permanent-Link

    Hallo Mathias, vielleicht habe ich meinen Schlusssatz etwas ungenau formuliert. Ich will nicht die Lokalzeitungen herabsetzen, ich will jedoch damit aussagen, dass ich nicht bereit bin, jede Lokalzeitung auf interessante Artikel zu überprüfen. Ich lese gerne interessante Artikel, nur muss ich von der Existenz dieser erstmal wissen. Was ich nicht kenne, kann ich nicht lesen. Aus diesem Grund finde ich google news sinnvoll.

    Das mit den robots.txt scheint die Verleger nicht abgehalten zu haben, ihre Aussagen zu tätigen.

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