Sechs Polizisten aus Niedersachsen sollen entlassen werden, weil sie rassistische Inhalte in Chats verbreitet haben. Strafrechtlich sind die Äußerungen aus dem Jahr 2019 aber verjährt.
Ticker
Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.
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Ticker vom 24.11.2025
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Pornhub bittet Apple, Google und Microsoft darum, eine zentrale Rolle bei Alterskontrollen zu übernehmen, indem sie das Alter ihrer Nutzer:innen mit deren Endgeräten verknüpfen. Dank einer fehlgeleiteten Debatte stünden wir nun mit dem Rücken an der Wand, kommentiert Gizmodo.
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Viele Menschen, die an der Entwicklung von KI-Anwendungen mitarbeiten, raten ihren Freunden und ihrer Familie, die Tools nicht zu nutzen. Der Grund: Die Anwendungen würden zu oft falsche oder beispielsweise rassistische Informationen produzieren.
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Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro sitzt im Knast, weil er an seiner elektronischen Fußfessel herummanipuliert hat. Erst sagte er, es sei "Neugier" gewesen, dann verwies er auf Paranoia-Gefühle.
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Eine Woche ohne Facebook und Instagram führt zu „geringeren Gefühlen von Depression.“ Das ergab eine Studie, die Meta durchführen ließ. Der Konzern beendete daraufhin das Forschungsprojekt.
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Öffentliche Bücherschränke gibt es inzwischen in vielen Städten, sie sind aber nicht immer leicht zu finden. Nun gibt es für all jene, die kostenfrei Bücher tauschen möchten, eine Weltkarte und eine Android-App.
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Das Institute for Strategic Dialogue hat untersucht, ob ein russisches Desinformationsnetzwerk es schafft, als zuverlässige Quelle verlinkt zu werden. Sie fanden auch Mainstream-Webseiten, die darauf reinfielen.
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Ticker vom 21.11.2025
Elon Musk gibt bessere Blow-Jobs als Donald Trump. „Seine Präzisionstechnik liefert unübertroffene Finesse“, schreibt Musks Chatbot Grok. Der behauptet zudem, dass Musk das Potenzial hat, besser Urin zu trinken als alle Menschen, die je gelebt haben.
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Eine Website versammelt Fotos von Laptop-Deckeln aus aller Welt, die mit Stickern verziert sind. Wer möchte, kann ein Foto des eigenen beklebten Laptops hochladen.
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Ein Richter des Internationalen Strafgerichtshofs ist von den USA mit Sanktionen belegt worden. Vom digitalen Leben ist er seitdem quasi ausgeschlossen. Europa brauche mehr Souveränität im Digital- und Bankensektor, lautet nun sein Plädoyer.
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Elon Musk ist schlauer als Einstein und könnte (bei kreativer Regelauslegung) einen Boxkampf gegen Mike Tyson gewinnen, behauptet Musks Chatbot Grok. Ob Musks Penis größer als der von Willem Dafoe ist, sei zwar ungeklärt, aber seine „wahre Größe“ übersteige die Dafoes.
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US-Sicherheitsbehörden haben das Netz von Flock-Kameras, die Nummernschilder erkennen, in hunderten Fällen genutzt, um Proteste zu überwachen. Sie konnten dabei auf Tausende Kameras zugreifen.
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Wer den KI-Chatbot Deepseek Code schreiben lässt, sollte keine Themen erwähnen, die die chinesische Regierung kritisch sieht. Fallen Begriffe wie "Tibet", "Uiguren" oder "Falun Gong", steigt die Wahrscheinlichkeit von Sicherheitslücken um 50 Prozent.
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Ars Technica erzählt, wie 1982 Emoticons erfunden wurden, weil unklar war, ob der Fahrstuhl defekt ist. :) und :( waren dazu gedacht, zu kennzeichnen, ob etwas als Witz oder ernst gemeint ist.
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OnlyFans prüft künftig mit einem digitalen Tool, ob Menschen, die sich als Creator anmelden wollen, Vorstrafen haben. Die mit OnlyFans kooperierende Firma ist dafür berüchtigt, Fehler zu machen und Menschen beispielsweise wegen Falschparkens zu diskriminieren.
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Ticker vom 20.11.2025
Elon Musks rechter Chatbot Grok hat den Holocaust geleugnet. Die Gaskammern seien nur zur Desinfektion gewesen, behauptete der Bot.
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Für eine Abschiebung aus dem Schlafzimmer braucht die Polizei einen richterlichen Beschluss. Das Bundesverfassungsgericht hat der Beschwerde eines Asylsuchenden recht gegeben, in dessen Zimmer die Polizei mit einem Rammbock eingedrungen war.
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Das US-Heimatschutzministerium stört sich an der angeblichen Online-Flut an Desinformation rund um Abschiebungen und drängt die Anbieter, etwas dagegen zu tun. Bislang hatten Republikaner derartiges als inakzeptable Zensur zurückgewiesen.
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Offenbar vapen US-Kinder zunehmend, auch auf dem Schul-Klo. Das löst eine neue Welle an digitaler Überwachung aus, vor allem mittels Sensoren.
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Video vom Arbeitsplatz, Spionage-Software auf dem Arbeitsrechner, Anwesenheitserkennung via Teams: Diese FAQ erklärt, was erlaubt ist, wenn Unternehmen ihre Mitarbeitenden überwachen.
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Für Elon Musk hat sich der US-Staatsbesuch des saudischen Kronprinzen ausgezahlt. Gemeinsam mit der staatlich gestützten KI-Firma Humain baut xAI ein Datencenter in Saudi-Arabien.
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Die EU-Staaten wollen einen digitalen Reisepass entwickeln lassen. Grenzbeamte sollen ihn aus der Ferne auslesen und mit Datenbanken abgleichen können.
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KI-generierte Artikel erklären eine Schweizer Journalistin zur Partnerin von Rapper Kontra K. Die angebliche Nachricht verbreitet sich immer weiter im Netz. Die taz erzählt vom Versuch der Journalistin, die Fake-News wieder einzufangen.
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Einmal mehr tanzten Tech-Bosse im Weißen Haus an, darunter die Chefs von Nvidia, Apple, IBM, Dell und OpenAI. Auch Elon Musk ließ sich dort wieder blicken, um Donald Trump und den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zu hofieren.