Manipulieren

  • : Apple: Patent ermöglicht ferngesteuerte Deaktivierung bestimmter Komponenten eines „drahtlosen Geräts“ [UPDATE]
    Apple: Patent ermöglicht ferngesteuerte Deaktivierung bestimmter Komponenten eines „drahtlosen Geräts“ [UPDATE]

    Update: Wie unser Leser Daniel Bröckerhoff in den Kommentaren richtig bemerkt hat, ist Apple das Patent bereits im August 2012(!) erteilt worden.

    Handys und besonders moderne Smartphones bieten seinen Nutzern zuvor ungeahnte Möglichkeiten, alltägliche aber auch spezielle Situationen zu dokumentieren. Sei es über Fotos, Videos, Tonaufnahmen oder auch einfach der Speicherung einer aktuellen Position. Wenn es nach Apple geht, ist es mit dieser Freiheit möglicherweise aber bald vorbei. Dem amerikanischen Konzern, welcher den Markt der Smartphones mit seinem iPhone eigentlich erst erschaffen hat, wurde nämlich Mitte August 2012 ein Patent auf eine Technologie zugesprochen, mit dessen Hilfe, die gezielte Deaktivierung bestimmer Funktionen eines Smartphones umgesetzt werden kann, wenn der Nutzer bestimmte Orte betritt.. Das berichtet ZDNet.

    Das Patent mit dem Titel „Apparatus and methods for enforcement of policies upon a wireless device“
    erlaubt die gezielte Manipulationen bestimmter Funktionen von „drahtlosen Geräten“. Apple sieht den Einsatzgebiet vorrangig im kulturellen Bereich, wie im Kino, auf Konzerten oder in Museen und im akademischen Bereich.

    This policy enforcement capability is useful for a variety of reasons, including for example to disable noise and/or light emanating from wireless devices (such as at a movie theater), for preventing wireless devices from communicating with other wireless devices (such as in academic settings), and for forcing certain electronic devices to enter „sleep mode“ when entering a sensitive area.

    8. August 2013 12
  • : Nochmal: Fingerabdrücke sind kein Sicherheitsmerkmal
    Nochmal: Fingerabdrücke sind kein Sicherheitsmerkmal

    Angesichts der biometrischen Entwicklung, kram ich mal ein altes Video hervor:

    Fingabdrücke fälschen: Das hat der CCC doch schon mal ganz genau erklärt.

    1. Die heutigen Pässe sind sicherer, als die Rente: In den letzten fünf Jahren gab es sechs Fälschungen. (Laut Bundesregierung!)
    2. Die Verschlüsselung des Funkchips im Reisepass, auf dem Gesichtsbild und Fingerabdrücke drahtlos auslesbar sind, wurde bereits gehackt.
    3. Der Staat muß einer GmbH vertrauen, dass sie die Abdrücke nach der Produktion auch wirklich löscht.
    4. Fingerabdrücke hinterlässt man überall, jeder kann sie duplizieren (siehe Video) und woanders hinterlassen.
    5. Meinen Fingerabdruck habe ich bereits veröffentlicht – jeder kann meine Spuren hinterlassen.
    6. Mein neuer Pass ist auch gültig, wenn der Chip kaputt ist.

    (Dies Crossposting ist auf einmachglas.info auch mit einem kleinen Schreiben an Wolfi versehen.)

    2. November 2007 11