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: Jugend hackt das ganze Jahr: Nachwuchsförderung sucht Partner
In den neuen "Jugend hackt Labs" sollen junge ProgrammiererInnen langfristig lernen können. : Jugend hackt das ganze Jahr: Nachwuchsförderung sucht Partner Das Programm „Jugend hackt“ fördert mit seinen jährlich stattfindenden Hackathons die nächste Generation von ProgrammiererInnen. Wissbegierige Jugendliche machen hier, angeleitet von freiwilligen MentorInnen, erste Programmiererfahrungen. Unterstützen lässt sich das Projekt auf vielfältige Weise. Ab sofort können interessierte Einrichtungen auch einen eigenen „Jugend hackt“-Standort eröffnen, in dem regelmäßige Workshops und Vorträge stattfinden: die sogenannten Labs.
Gesucht werden dafür Partner wie Büchereien oder Jugendzentren. Die Labs sollen möglichst außerhalb von Ballungszentren entstehen, also dort, wo es noch an Angeboten fehlt. Viel Vorerfahrung oder Personal ist nicht zwingend erforderlich. Gesucht werden Räumlichkeiten, in denen die Labs nach dem bestehenden Konzept des Berliner Organisationsteams Platz finden. Das Programm „Jugend hackt“ unterstützt die Partner finanziell und inhaltlich.
Wie ein solches Lab aussehen kann, erfährt man in der Beschreibung von „Jugend hackt“:
Die Jugend hackt Labs werden feste Standorte, die ein stetiges Angebot für die lokale Jugend hackt Community bieten: Workshops, Vorträge, gemeinsam Hardware basteln, coden und die Welt verbessern.
Wer einen passenden Raum kennt, gelangt hier zur Ausschreibung und kann sich direkt bewerben.
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: Neue OECD-Studie zu Open Educational Ressources als Werkzeug für Innovation beim Lehren und Lernen
Cover der OECD-Studie zu OER : Neue OECD-Studie zu Open Educational Ressources als Werkzeug für Innovation beim Lehren und Lernen Die OECD hat eine von Dominic Orr, Michele Rimini und Dirk van Damme verfasste umfassende Bestandsaufnahme zum Thema offene Lehr- und Lernunterlagen (Open Educational Ressources, OER) vorgelegt und bezeichnt OER im Titel als „Katalysator für Innovation“. Aus der Zusammenfassung, die Jöran Muuß-Merholz für die Transferstelle OER ins Deutsche übersetzt hat:
Open Educational Resources (OER) sind Lehr‑, Lern- und Forschungsmaterialien, die Werkzeuge wie offene Lizenzen nutzen, um die freie Weiterverwendung, kontinuierliche Verbesserung und Verwendung in neuen Zusammenhängen durch Dritte für Bildungszwecke zu ermöglichen. Innerhalb der letzten zehn Jahre ist die OER-Gemeinschaft beträchtlich gewachsen und die Auswirkungen von OER auf Bildungssysteme ist zu einem verbreiteten Element von Bildungspolitik geworden.
Dieser Bericht will die aktuellen Entwicklungen und Praktiken in Sachen OER beleuchten, aber auch zeigen, wie OER ein Schlüssel für Innovation beim Lehren und Lernen sein kann. -
: Unternehmen 2.0 + Arbeit 2.0
: Unternehmen 2.0 + Arbeit 2.0 Ulrich Klotz schreibt in der Taz über die Neudefinierung des Arbeitsbegriffes: Unternehmen 2.0 + Arbeit 2.0.
Zunächst eine kurze Antwort: Weil in Open-Source-Gemeinschaften Wertschöpfung auf Wertschätzung basiert. Es entsteht eine Kultur, die in vielerlei Hinsicht das Gegenteil des von Frederick W. Taylor geprägten Industrialismus darstellt. Der „Taylorismus“ machte den menschlichen Körper zum Anhängsel der Maschine und entmündigte erwachsene Bürger durch Anweisungen und Beaufsichtigung. Dadurch steigerte er die mechanische Effizienz – und vernichtete Motivation und Kreativität. Heute hingegen sind Menschen, die wie Maschinen arbeiten, immer weniger gefragt. Mittlerweile sind die meisten Menschen Wissensarbeiter, weil die Wissensexplosion nur durch zunehmende Spezialisierung zu bewältigen ist.[…]
Damit wird das, was wir „Arbeit“ nennen, nicht nur verändert, sondern allmählich neu definiert. Die Wissensarbeiter verlassen eine Sackgasse der Zivilisationsentwicklung, in der Menschen oftmals nur wie Maschinenteile eingesetzt wurden. Künftig zählt vor allem das, was Menschen von Maschinen unterscheidet: Kreativität, Emotionen, Wissen und Erfahrung. In einer Welt voller Computer wird das wichtiger, was man Computern (noch) nicht beibringen kann: nämlich die Fähigkeit, intelligent mit Unvorhersehbarem umzugehen. Unser Bildungssystem aber ist noch immer an industriegesellschaftlichen Werten und Arbeitsweisen orientiert.