Hell's Club
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: „Hell’s Club“ Mashup: Die beeindruckendste Urheberrechtsverletzung des Jahres
Auch Jean-Claude van Damme hat es in den "Hell's Club" geschafft. : „Hell’s Club“ Mashup: Die beeindruckendste Urheberrechtsverletzung des Jahres Ende August hat der Pariser Mashup-Künstler Antonio Maria Da Silva mit „Hell’s Club“ einen beeindruckenden Film-Mashup vorgelegt. Szenen aus einem guten dutzend Filme – von Star Wars und Matrix über Trainspotting und Carlito’s Way bis hin zu Saturday Night Fever und Cocktail – sind darin unglaublich kunstfertig zu einer neuen Kurzgeschichte verwoben.
Wie für fast alle derartigen Mashups gilt aber auch in diesem Fall: Solange wir in Europa kein Recht auf Remix haben, ist selbst die unentgeltliche Verbreitung eines solchen, zweifelsohne höchst kreativen Werkes eine Urheberrechtsverletzung. In den USA hingegen dürfte der Kurzfilm unter die Fair-Use-Klausel des dortigen Copyrights fallen: Die herkömmliche Verwertung der verwendeten Werke wird in keinster Weise geschmälert, es werden nur kleine Teile bestehender Werke genutzt, um ein neues Werk zu erschaffen, und die Ermöglichung derart kreativer Kunstformen liegt im öffentlichen Interesse.
Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass jedes Urheberrechtsregime, dass solch kreative Kunstformen in die Illegalität drängt, eine Einschränkung grundrechtlich garantierter Kunst- sowie Erwerbsfreiheit darstellt.