netzpolitik.org existiert, weil uns Freiheit und Offenheit im digitalen Zeitalter wichtig sind. Wir haben weder kommerzielle Absichten noch ein Interesse an finanziellem Gewinn. Dennoch kosten Betrieb, Betreuung und Redaktion Geld. Für die Finanzierung von netzpolitik.org ist Unabhängigkeit ein zentrales Kriterium. Um beides zu gewährleisten, finanziert sich netzpolitik.org derzeit über Spenden und Werbung.
Hier die wichtigsten Fragen und Antworten dazu:
Seid Ihr gemeinnützig, kann ich eine Spende von der Steuer absetzen?
Ja! Der Netzpolitik e.V. ist gemeinnützig und kann Spendenquittungen ausfüllen! Mit einer Spende an uns könnt Ihr Gutes tun und das von der Steuer absetzen. Mit diesem Formular könnt Ihr Spenden unter 200 Euro mit Euren Kontoauszügen dem Finanzamt einreichen.
Wer mehr als 200 EUR spendet und eine Spendenquittung benötigt, trägt sich bitte in dieses Formular ein. Spendenquittungen werden für ein ganzes Jahr im darauffolgenden Jahr ausgestellt. Spenden via Bitcoins sind anonym. Deshalb ist es leider nicht möglich, eine Spendenquittung über Bitcoins auszustellen.
Wie bekomme ich eine Spendenquittung?
Bis 200 Euro Spende kann man dieses Formular mit dem passenden Kontoauszug beim Finanzamt einreichen. Wir stellen aber auch bei Beiträgen ab 100 Euro eine Spendenquittung aus. Eine Mail an spenden (ett) netzpolitik.org mit den jeweiligen Adressdaten hilft dabei.
Wie verwaltet Ihr die Gelder?
Transparenz ist uns wichtig. Deswegen haben wir euch genau unsere finanzielle Situation aufgeschlüsselt. Wir planen regelmäßige monatliche Updates über die Spendeneinnahmen und deren Verwendung bei netzpolitik.org.
Gehen Spenden auch wirklich in die Netzpolitik-Redaktion?
Ja. Wir würden gerne die Redaktion ausbauen und müssen die bestehende erst einmal refinanzieren. Dafür brauchen wir etwas Reise-Budget, wollen das Design ausbauen, die Technik aufrüsten und dazu brauchen wir auch noch einen Topf für Anfragen nach Informationsfreiheitsgesetz und Anwaltsgebühren. Wir wollen noch mehr Themen einsteigerfreundlich beschreiben, um mehr Menschen für Netzpolitik zu interessieren, mehr investigativ recherchieren und überhaupt haben wir eine lange Wunschliste, was wir gerne alles machen wollen. Doch das kostet mehr Zeit und Personal – dafür brauchen wir Geld.
Warum gibt es jetzt einen netzpolitik.org Verein?
Wir wollten eine möglichst neutrale und unabhängige juristich verantwortliche Instanz für die Gelder von netzpolitik.org. Um möglichst transparent zu agieren, haben uns für einen eigenen Verein entschieden. Damit wollen wir transparent und nachvollziehbar über Einnahmen und Ausgaben berichten.
Wie kann ich Euch über eine finanzielle Spende hinaus unterstützen?
Schön wäre ein dauerhaftes Engagement im Sinne eines freiwilligen Abos mit einer monatlichen Dauerüberweisung. Wenn Du willst, kannst Du Dich aber auch inhaltlich einbringen, indem Du uns Hinweise auf Artikel und Themen schickst oder Dich z. B. bei einem Neu-Design einbringen. Auf jeden Fall freuen wir uns, wenn Du auch Deinen Freunden, Verwandten oder Nachbarn von uns erzählst und sie bittest, uns mit einer Spende zu unterstützen.
Wir freuen uns auch über kreative Ideen, Bannern, Videos oder sonstigen Formen, um auf unsere Spendenaktion hinzuweisen.
Warum macht ihr nicht Crowdfunding?
Irgendwie machen wir Crowdfunding und dann wieder nicht. Zuerst wollten wir auf eine Crowdfunding-Plattform gehen zum Spenden sammeln. Aber die deutschen Plattformen haben uns alle nicht wirklich überzeugt und vor allem waren wir uns unsicher, welche Pakete wir anbieten könnten. Immerhin bieten wir hier seit rund neun Jahren kostenfreie Inhalte, würden das gerne beibehalten und sammeln kein Geld um physische Produkte herzustellen, die man dann mit der Post verschicken kann.
Dann hatten wir die Idee, selber eine Plattform hier zu betreiben. Technisch kein Problem, aber die von uns getestete und für gut gefundene Möglichkeit ließ nur PayPal als Finanzierungsweg zu. Das war uns zu wenig, vor allem glauben wir, dass viele unserer Leserinnen und Leser aus guten Gründen PayPal nicht verwenden. Und parallel über Crowdfunding und PayPal Pakete verkaufen und über Bankeinzug Spenden zu sammeln, war uns kommunikativ zu komplex.
Also Pläne über den Haufen geworfen. Streng genommen machen wir eine Spendenkampagne und kein Crowdfunding. Aber irgendwie doch wieder Crowdfunding, weil wir für alles auch eine Gegenleistung versprechen! Wir wollen mehr Services anbieten und mehr Themen abdecken. Für Einsteiger und Fortgeschrittene. Technisch neutral und dabei auch neue Wege gehend. Wenn wir ausreichend Unterstützung erhalten, dann schaffen wir das auch.
Der Unterschied zu Crowdfunding ist vielleicht: Du investierst in nichts Neues, sondern in ein bewährtes Medium, das nur weiter ausgebaut werden will.
Wie viel kommt von meiner Spende bei netzpolitik.org an?
Grundsätzlich ist eine Überweisung oder Dauerüberweisung auf unser netzpolitik.org Konto am sinnvollsten, da selbst bei kleinen Beträgen von 1, 2, oder 5 EUR keine Gebühren anfallen.
Ab einem Betrag von über 20,- EUR kommt abzüglich Porto (wir haben pauschal 0,58 EUR für die Briefmarke und 2 Cent für den Briefumschlag gerechnet) auch mehr Geld bei uns an als z.B. bei einer Spende über den PayPal Spendenbutton.
Über den PayPal Spendenbutton gehen 1,2 % der gespendeten Summe und 0,35 EUR pro Spende zurück an PayPal, was aber immer noch besser ist als der Flattr. Flattrn kann man erst ab einer Mindestsumme von 2,- EUR. Außerdem ist das Flattr Konto mit 10% Gebühren ist mit einem PayPal Konto verbunden und dort fallen weitere 1,9% Gebühren an plus 35 Cent pro Überweisung von Flattr auf PayPal an. Die 35 Cent kann man sich eigentlich häufiger sparen, wenn man z.B. nur einmal im Jahr Geld von Flattr auf PayPal überweist. Wer aber gerne PayPal und Flattr nutzen möchte, kann dies nach wie vor gerne tun.
Was passiert mit meinen Daten?
Die Spendendaten werden nur für die Buchhaltung genutzt. Wir bieten Euch zusätzlich die freiwillige Möglichkeit, uns Eure Kontaktdaten zu hinterlassen. Das hat vor allem den Sinn, dass wir noch nicht wissen, ob wir nicht doch noch mit anderen Crowdfunding-Methoden in den nächsten Monaten experimentieren. Und wer uns jetzt Geld spendet, soll dann zusätzlich auch von möglichen Benefits profitieren und darüber informiert werden. (Eure Kontaktdaten stehen ja in der Regel nicht in einer Banküberweisung).
