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Traurig, aber wahr: Die nächste Ausgabe der De-Bug wird die letzte sein

Seit Jahren gibt es bei mir im Briefkasten nur noch ein Print-Produkt, für das ich jährlich gerne einen Abo-Betrag überweise. Das wird sich im nächsten Monat leider ändern. Nach 16 Jahren verkündet die De-Bug auf ihrer Seite die vermutlich letzte Ausgabe und nicht nur mein Briefkasten wird dann trauern. Ein unabhängiges Magazin (manchmal denken wir…

  • Markus Beckedahl

dbg180_01Seit Jahren gibt es bei mir im Briefkasten nur noch ein Print-Produkt, für das ich jährlich gerne einen Abo-Betrag überweise. Das wird sich im nächsten Monat leider ändern. Nach 16 Jahren verkündet die De-Bug auf ihrer Seite die vermutlich letzte Ausgabe und nicht nur mein Briefkasten wird dann trauern.

Ein unabhängiges Magazin (manchmal denken wir immer noch es wäre eine Zeitung) zu machen, ist in den letzten Jahren immer schwieriger geworden und die Beine, die man sich dafür ausreißen musste, wachsen auch nicht nach. Sechzehn Jahre Untergrund für alle! Ihr kennt die Geschichte. De:Bug wollte immer alles vereinen: Musik, Technik, Netz, Selbstbeherrschung. Wir wollten die Schnittstelle zum Glück sein. Das Glück aber liegt am Ende wohl nicht unbedingt zwischen gedruckten Seiten. An Ideen für alternative Modelle hat es uns nie gemangelt, allein die Umsetzung aus dem Flickenteppich der Unabhängigkeit heraus erwies sich aber immer als unmöglich. Dann doch lieber mit Liebe die nächste Ausgabe machen.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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