Sicherheitsforscher haben auf der Black Hat Konferenz heftige Sicherheitslücken bei einer ganze Reihe von kostengünstigen Smartphones präsentiert. Eines davon ist das Blu R1 HD, das für deutlich unter 100 Euro zu haben ist. Bei diesem Telefon hatte die chinesische Firma AdUps Zugriff und konnte Software installieren oder Bildschirminhalte mitschneiden, berichtet cnet.
Gefunden hat die Sicherheitslücken Ryan Johnson von Kryptowire. Das Unternehmen hat sich die Firmware von mehr als 20 Billig-Android-Smartphones angeschaut. Sie alle hatten ein MediaTek-Chipsatz und Schwachstellen, die Spyware zuließen. Der Chipsatz kam immer mit einer vorinstallierten App namens MTKLogger, der eine Überwachung von Daten wie beispielsweise Browser-Geschichte und GPS-Standort zulässt, wenn man sich darauf Zugriff verschafft.
Amazon hat das Handy Blu R1 HD kurzfristig aus dem Verkauf genommen.
