Kultur

PATRIOT-Act-Request an Wikileaks‘ Domain-Registrar

Als die US-Regierung ausgerechnet von Twitter Nutzerdaten und Informationen über Wikileaks-nahe Persoenen verlangte, drängte sich ja schon der Verdacht auf, dass es sich um einen Serienbrief handelte: Es wurden Zahlungsinformationen verlangt. Von Twitter.

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Wie Wikileaks gestern bekannt gab, wurde an den Anbieter Dynadot, über den die Domain wikileaks.org registriert wurde, am 4. Januar 2011 ein so gut wie wortgleicher Brief (Vergleich: Twitter, Dynadot) verfasst. Zur Rechtfertigung bezog sich das Gericht laut Wikileaks auf das US-Anti-Terrorgesetz PATRIOT Act.

Wikileaks ist nicht bekannt, ob und welche Informationen Dynadot herausgegeben hat. Ebenso darf über eine Dunkelziffer spekuliert werden, welche Anbieter wohl noch solche Briefe bekommen haben.

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2 Kommentare
  1. Vom ersten Augenblick seines Entstehens an war der Patriot Act (schon der Name!) ein Terrorgesetz, nichts anders. Die Staatsterroristen hatten nur auf diesen Augenblick gewartet bzw. auf ihn hingearbeitet. Und ihre deutschen Helfershelfer sind ja auch heute noch froh, willfährig handeln zu dürfen. Warum fällt mir da immer spontan ein Ausspruch von Max Liebermann ein?

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