Christiane Schulzki-Haddouti hat für die Futurezone eine lesenswerte fünfteilige Serie über die Folgen von 9/11 auf Datenschutz und Bürgerrechte geschrieben. Hier sind die einzelnen fünf Artikel:
Serie 9/11 Teil eins: Der Anfang vom Ende der Anonymität.
Der Datenschutz erlebte nach dem Ende der Kryptodebatte 1999 und 2000 einen kurzen Frühling. Doch nach den Anschlägen vom 11. September 2001 folgte ein langer Winter, in dem futuristische Überwachungstechnologien zur Massenreife gebracht wurden.
Serie 9/11 Teil zwei: Folge den Netzwerken.
Jeder ist mit jedem über maximal sechs Knoten verbunden. Also ist jeder auch über wenige Knoten mit Terroristen verbunden. Der Slogan der Ermittler heißt heute nicht mehr „Folge dem Geld“, sondern „Folge den Netzwerken“.
Serie 9/11 Teil drei: Her mit den Daten!
Telekommunikations‑, Finanz‑, Logistik- und Reisedaten, ja sogar biometrische Daten sind der Rohstoff für den amerikanischen Sicherheitskomplex. Beschafft werden sie mit jedem Mittel, das recht ist.
Serie 9/11 Teil vier: Überall Kameras!
Informationen aus den unterschiedlichsten Datenbanken werden fusioniert, um Bürger zu überwachen. Nur noch rechtliche Barrieren schützen vor dem „gläsernen Bürger“. Dabei stehen Bürgern ebenfalls neue digitale Werkzeuge zur Verfügung, um Machtmissbrauch zu dokumentieren und zu veröffentlichen.
Serie 9/11 Teil fünf: Reagieren, bevor etwas passiert.
Sicherheitsbehörden klären längst nicht mehr nur vergangene Ereignisse auf, sie versuchen auch künftige Ereignisse vorherzusagen – und zu verhindern.