Der aktuelle gedruckte Spiegel berichtet prominent auf den Seiten 26–28 über Netzpolitik und den „Aufstand der Netzbürger“ (Update: Artikel ist schon online!). Der ursprünglich als Titel-Story geplante Artikel ist leider aufgrund einiger anderer Konkurrenzthemen in den vergangenen Wochen zu einem „mittelgroßen“ Beitrag geworden. Aber trotzdem prima, dass Netzpolitik mal der Spiegel-Zielgruppe nahe gebracht wird.
Ein kleiner Fehler hat sich eingeschlichen: „Von den Positionen des Chaos Computer Clubs, die möglichst eine totale staatliche Abstinenz in Digitalien fordert, ist er weit entfernt.“, werde ich da zitiert. Das kommt wahrscheinlich davon, dass ich länger mit dem Redakteur auch über John-Perry Barlow und die Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace gesprochen habe. Auf die Frage, wo man denn noch Vertreter dieser radikal-libertären Positionen finden könnte, hab ich auf den Chaos Computer Club als möglichen weiteren Kontakt verwiesen, weil dort einzelne Mitglieder diese Positionen teilen. Die öffentlichen Aussagen der Chaos Computer Clubs kann ich aber in der Regel jedes Mal unterschreiben.
Mal schauen, wie lange es noch dauert, bis Netzpolitik als Thema mal der Titel-Aufhänger von Spiegel, Stern oder Focus werden?