Gegendarstellung

Manchmal fühlt man sich missverstanden. Da kritisiert man zuviel schädliche gesetzliche Rahmenbedingungen, die das digitale Zeitalter regeln und heraus kommt das im Tagesspiegel: Der Spaß wird ernst

Trotz der erzwungenen Professionalisierung wird auf der „re-publica“ der Traum vom demokratischen Massenmedium weitergeträumt. „Es fehlt lediglich an Rahmenbedingungen“, sagt Markus Beckedahl von netzpolitik.org, der ebenfalls zu den Organisatoren gehört. Für ihn ist die Legislative gefordert: „Im Internet müsste man viel mehr gesetzlich regeln.“ Die Zeit der „alten Massenmedien“, glaubt er, sei vorbei.

Meiner Meinung nach gibt es zuviel falsche Regulation im Netz, die von Politikern geschaffen werden, die das Leben im Netz nicht verstehen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, Aus der Reihe, Deutschland, Netzpolitik. Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

3 Kommentare

  1. Erstellt am 13. April 2007 um 19:15 | Permanent-Link

    Huch. Hilfe. Habe gerade den Artikel beim Tagesspiegel kommentiert. sowas geht jetzt auch schon ;)

  2. fireball
    Erstellt am 14. April 2007 um 11:59 | Permanent-Link

    Schieflage, das Zitat kommt laut Wikiquote von Bismarck – am Wahrheitsgehalt ändert das freilich nix.

  3. Erstellt am 15. April 2007 um 04:32 | Permanent-Link

    Das Zitat wird zuweilen auch Franz-Josef Strauß in den Mund gelegt – aber der hat es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zuerst gesagt.

3 Trackbacks

  1. Von Schieflage am 12. April 2007 um 13:29

    Der Quatsch ist ernst…

    (Via Netzpolitik.org) Es gibt ja diesen bekannten Spruch, der angeblich von Churchill stammt: Zwei Dinge gäbe es, deren Herstellungsprozess man lieber nicht genauer kennen sollte, damit einem nicht schlecht wird: Wurst und Gesetze.

    Man kann getros…..

  2. [...] Dem Ernst angemessen ist schließlich auch die innere Außendarstellung. Es gibt einen Presse!-Spiegel im Wiki, fein sortiert nach Presse und Blog. Und dann wundert man sich? IWe Beckedahl? Gegendarstellung? Zur Sicherheit mal 2? Kann man machen, wenn man sich nur wichtig genug nimmt. Bei netzpolitik.org steht schließlich auch nur die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Hat schon seinen Reiz, wenn man sich “missverstanden” fühlen darf. Geht mir genauso, nur mache ich da nicht so ein Geschrei drum. Seitenwechsel. Plessner: exzentrische Positionalität. [...]

  3. Von Enzyklopädie der Kritischen Masse am 11. Februar 2009 um 11:00

    Vom Kommunikationsdiktat zur Blog-Leitkultur…

    Mit einigem Interesse verfolge ich die aktuelle Blogger-Entwicklung in Berlin. Eine Art Konferenz findet dort statt. Podiumsdiskussionen, Arbeitsläden etc. pp. The Daily Mo berichtet da ganz ausgezeichnet zum Beispiel über Politik – und was man blog…

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Anzeige
Die von uns verfassten Inhalte stehen unter der Lizenz CC BY-NC-SA.
Netzpolitik.org nutzt Wordpress. Das Design ist ein Thematic-Kind von Linus Neumann.