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Donnerstag, 29. März 2007

CDU Sachsen fordert Zensur-Infrastrukturen gegen Killerspiele

Während in China Zensur-Infrastrukturen gegen freie Meinungsäusserungen aufgebaut und durchgesetzt werden, kommt die CDU Sachsen mit einer tollen Idee um die Ecke: Die wollen jetzt auch elektronische Filter, um erstmal Killerspiele aus dem Netz zu verbannen: CDU Sachsen will mit elektronischen Filtern gegen “Killerspiele” vorgehen.

Sachsens CDU-Landtagsfraktion hat sich für ein härteres Vorgehen gegen so genannte Killerspiele ausgesprochen. Neben Produktion und Vertrieb solle auch der Besitz solcher Video- und Computerspiele verboten werden, hieß es am heutigen Donnerstag auf der Klausurtagung der Fraktion in Glauchau. “Die Verbreitung brutaler Video- und Computerspiele muss effektiv unterbunden werden. Die CDU-Fraktion schlägt dazu geeignete technische Maßnahmen wie beispielsweise elektronische Filter vor. Die Staatsregierung wird aufgefordert, sich im Bundesrat für notwendige Gesetzesänderungen einzusetzen. Der Besitz der so genannten Killer-Spiele muss verboten werden”, erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Fritz Hähle.

8 Kommentare

  1. Selbstversuch: Wahnsinn am 29.03.2007 um 18:06

    Killerspiele: CDU Sachsen will elektronisch Filtern…

    Gerade bin ich bei netzpolitik.org über einen Artikel zu einem Heise-Beitrag gestolpert. Eigentlich wollte ich nur kommentieren, aber ich habe schnell gemerkt, dass der Kommentar viel zu lang geworden wäre. Um es kurz zusammenzufassen: Sachse…

  2. karl am 29.03.2007 um 19:26 (Antworten)

    Dann schlage ich vor, die CDU-Fraktion fragt einfach mal die chinesische Regierung, ob die nicht mit Software aushelfen können. Iran und Saudi-Arabien, Weißrussland haben bestimmt auch gute Tipps. Oder man setzt gleich auf die nordkoreanische Lösung…

  3. Simon am 29.03.2007 um 20:25 (Antworten)

    Ach wie gut gibt es doch die Firma Pan Amp, die da zufällig das passende Produkt auf Lager haben will.

  4. Stefan am 29.03.2007 um 21:29 (Antworten)

    wenn ihr herrn hähle eine email schreiben wollt, dann könnte ihr das unter folgender adresse tun:

    fritz.haehle@t-online.de

  5. Markus am 30.03.2007 um 09:35 (Antworten)

    An Pan Amp dachte ich auch als ich die Meldung sah. Die waren vermutlich vorher bei einer Produktpräsentation beid er CDU-Sachsen.

  6. Callinator am 30.03.2007 um 11:11 (Antworten)

    Solche Spinner! Gehts noch? Antidemokraten bezeichnet es richtig, wie ich mich jedesmal über so einen geistigen Dünnschiss aufregen… grrr

  7. [...] Netzpolitik griff ebenfalls das Filter-Thema auf. Hierbei postete einer der Kommentatoren die Email-Adresse vom lustigen Fritz - Fritz.Haehle@t-online.de. Auf seiner Seite bei den CDUlern gibt’s auch die Telefonnummer. [...]

  8. Blümchen am 10.04.2007 um 16:35 (Antworten)

    Ich finde den Vorschlag der CDU gut. Das Netz ist nicht dazu da, rohe Gewalt auszuleben. Es gibt viele schöne Spiele, die viel kommunikativer sind.

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