Freier Porno unter CC-Lizenz

Die Porno-Branche ist ja berühmt für Innovation im Internet. So fragten wir uns scherzhaft die letzten Jahre immer, wann denn der erste Erotik-Film unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wird. Und Andreas schreibt jetzt bei “Sex, Drugs & Compiler Construction“, dass er den ersten CC-Porno gefunden hat. Den Kurzfilm mit 21 Minuten Länge mit dem Titel “The Good Girl” gibts zum freien Download auf der Seite von Lustfilms zu finden. Keine Ahnung, ob es tatsächlich der erste CC-Film dieses Genre ist, mir ist zumindest bisher kein anderer bekannt.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, Aus der Reihe, creative commons, Deutschland, Digitalkultur. Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

9 Kommentare

  1. soso
    Erstellt am 18. Mai 2006 um 17:38 | Permanent-Link

    Naja by-nc-nd ist nicht wirklich eine freie Lizenz bzw hald nur im Sinn von Bier.

  2. Manfred
    Erstellt am 18. Mai 2006 um 21:02 | Permanent-Link

    Euch ist schon bewußt, dass ihr damit direkten Zugriff auf Pornographie ermöglicht. Und ich glaube das ist in dieser Form strafbar, weil ja keine Alterskontrolle möglich ist.

    Nur so als Hinweis … ein spannendes Interview zum Thema Pornografie gibt es <a href="http://phase2.nadir.org/rechts.php?artikel=232&print=">hier</a&gt;

  3. SegmentationFau
    Erstellt am 18. Mai 2006 um 21:08 | Permanent-Link

    lol

  4. Erstellt am 6. Juni 2006 um 11:39 | Permanent-Link

    Macht euch nich soviel Gedanken über Pornofilme, Schaut euch lieber nen paar lustige Freaks mit Pornobrillen an :)

    Ansonsten kann ich Anarchie im Netz nur befürworten und ein paar nackte Brüste haben noch keinem geschadet. Passt mal lieber auf die ganzen Geldgeier und die Doppelmoralisten auf. Ich sag nur Kokain im Bundestag, Waffen verkaufen, Bildungsmittel streichen und der ganze Dreck. Willkommen Korruption

  5. Erstellt am 14. Juni 2006 um 17:06 | Permanent-Link

    Scheiße, leider läuft dieser Film nicht mit dem Quicktime Alternative-Player…

  6. carsten rohde
    Erstellt am 15. Oktober 2006 um 14:18 | Permanent-Link

    Prima!
    Endlich jemand der Mut hat.

  7. patrick
    Erstellt am 15. Mai 2007 um 08:32 | Permanent-Link

    ich will mir das mal anschauen

  8. schomsko
    Erstellt am 26. Oktober 2007 um 11:50 | Permanent-Link

    Erika Lust kommt in die Kant Kinos.
    http://upcoming.yahoo.com/event/267738/

  9. blubb
    Erstellt am 7. Juli 2008 um 19:27 | Permanent-Link

    Film nicht mehr online.

    Mirror? :P

12 Trackbacks

  1. Von F!XMBR » Porno unter CC-Lizenz am 18. Mai 2006 um 21:00

    [...] (via netzpolitik.org) [...]

  2. [...] netzpolitik.org: » Freier Porno unter CC-Lizenz (tags: kunst fun free sex) [...]

  3. [...] Quelle: Netzpolitik, Creative Commmons [...]

  4. Von \:braincache » Freitags Links am 19. Mai 2006 um 11:07

    [...] Ok, also als erstes ersmal das Dr. Web Buch (Auflage 5) kostenlos downloaden. Danach mal den ersten CC lizensierten P0rn0 anschauen (sorry, aber informiert sein muss man ja mal). [...]

  5. [...] Erzählen kann ich nicht viel über die Filme, ich habe sie mir bis auf einen noch nicht angeschaut (höre lieber Musik), also hier mal einfach eine Linkliste: >> Elephants Dream (3D Kurzfilm, via Yigg, CC-lizensiert) “Der Film wurde mit Blender, und anderen Open-Source Tools, erstellt, ist also 3D animiert. Das Besondere daran ist, dass nicht nur der Film frei erhältlich ist, sondern auch alle Sourcen, um den Film selbst zu rendern, oder zu verändern.” Zitat Yigg. Cedric und der iTod (3D Kurzfilm, via Yigg, CC-lizensiert // den Film hab ich gesehen, sehr zu empfehlen, echt lustig) Zu dem Porno fällt mir ein, dass bei Bootsektor schon öfter mal erzählt wurde, die Porno-Industrie hätte die Nase vorn, da sie kein DRM einbaut und so. Ungeachtet der moralischen oder intellektuellen Qualitäten solcher Streifen möchte ich Euch diesen Film nicht vorenthelten, habe aber keine Lust mich evtl. strafbar zu machen. Daher gibt es keinen direkten Link. Diese Praxis (dass man jugendgefährdende oder sonstwie problematische Inhalte nicht direkt verlinken darf / siehe auch hier) finde ich ziemlich bescheuert, denn jeder kann über Google sowieso alles finden. Und gäbe es diese Möglichkeit nicht, könnten wir das Netz auch direkt dicht machen. So sieht es mal wieder so aus, dass man eigentlich bald Jura studiert haben muss, um sich überhaupt noch öffentlich zu äußern. >> The Good Girl (Porno, via Netzpolitik, CC-lizensiert) [...]

  6. [...] In der Zwischenzeit kann man sich ja damit trösten, dass der erste Pornofilm unter CC-Lizenz verfügbar ist. Ob es wirklich der erste ist, kann ich nicht Beurteilen, zumindest ist mir kein anderer bekannt. Wie heißt es doch so schön “A good OS is like sex – it’s better, when it’s free!” [...]

  7. Von cipha.net » blog archiv » pornost*r V am 8. September 2006 um 11:45

    [...] das dies tatsächlich der fall ist, ist unbestritten und drüben bei netzpolitik.org spricht man denn auch vom “innovationsmotor porno-branche”. da sich netzpolitik.org intensiv mit open-source und creative commons befasst, taucht heute ein link zum ersten bekannten porno auf, der unter einer speziellen creative-commons-lizenz veröffentlicht wurde: [...]

  8. [...] Der Film ist übrigens unter Creative Commons veröffentlicht und erschien in diesem Zusammenhang bei Netzpolitik.org wo ich über ihn gestolpert bin. So ist das Internet. [...]

  9. [...] Porn: Erneute “Innovation” der Porno-Branche [...]

  10. [...] Killerspiele HAZ Leserforum, Golem.de Forum :: Media Saturn Plant Spiele Downloads :: Re: Cd, », an meinem Körper bliebe verschont. Die beiden Männer (Mark u. Jan) sahen beide sehr gut [...]

  11. [...] Netzpolitik, Creative [...]

  12. Von Sechs Jahre netzpolitik.org : netzpolitik.org am 10. August 2010 um 00:02

    [...] Hinweis auf den wahrscheinlich ersten unter einer Creatiev Commons Lizenz veröffentlichten Porno schafft eine neue Zielgruppe für Netzpolitik: Über Google kommen wochenlang täglich tausende [...]

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