Neue Bedrohung: Hard-Drive-Partys
von markus um 21:48 am Samstag, 23. August 2008
Sueddeutsche.de berichtet über eine neu entdeckte Bedrohung für die Musikindustrie: Millionenspiel bei Bier und Wein.
Hard-Drive-Partys, so heißt das neue Schreckgespenst der Musikindustrie. Hinter diesem Begriff verbergen sich Partys, bei denen die Gäste den Inhalt ihrer mobilen Festplatten austauschen. Und das können ohne weiteres 500 Gigabyte werden, denn so groß sind mittlerweile handliche und kostengünstige Geräte. Zehntausende oder sogar Hundertausende Songs wechseln dann mitunter den Besitzer.
Abgesehen davon, dass dies nichts Neues ist: Mal schauen, wie die Lobby darauf reagiert und welche politischen Forderungen daraus entstehen.
getaggt mit: filesharing > musikindustrie > Party > Urheberrecht > USA
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Kommentare
21 Kommentare zu “Neue Bedrohung: Hard-Drive-Partys”
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Aug 23rd, 2008 @ 21:57
Bei uns hieß das früher LAN-Party. ;-)
Aug 23rd, 2008 @ 22:02
Klarer Fall
von nun an Taschen durchsuchen am Hauptbahnhof im Namen des Copyrights
Aug 23rd, 2008 @ 23:00
Kann man sowas nicht als Privatkopie (im Umfeld von mehreren Freunden) zählen? Es gibt zwar große LAN-Partys, aber auch dort will doch nicht JEDER JEDES Lied. Das heißt, im Schnitt kommen vielleicht auch bei LAN-Partys mit 500 Teilnehmer nur 10 auf ein Lied…
War noch nie auf einer LAN und kenne mich daher nicht damit aus, aber so in etwa hab ich das gelesen.
Achja: Tut mir leid, dass ich mich nun von Wurstmann nun mit dem Begriff LAN-Party beeinflussen lies, aber ich habe eben gelesen, dass auf LAN-Partys auch immer kräftig Dateien getauscht werden, von daher ist das wohl nicht viel anders, außer dass man sich noch mit Gaming die Zeit vertreibt :)
Aug 23rd, 2008 @ 23:33
Nö, nicht Taschen sondern Datenträger, wie beim Ami-Zoll. Und wenn besonders geile Lieder drauf sind Kopie ziehen. Man sammelt nie aus.
Aug 23rd, 2008 @ 23:56
[...] letzte Woche hat ein Berater von Premierminister Gordon Brown bei einer Hard-Drive-Party eine Festplatte mit den Spielschulden des gesamten britischen Kabinetts [...]
Aug 24th, 2008 @ 0:54
Genau, sowas gibts in meiner Heimat-Stadt schon seit 1995 im gross-angelegtem Rahmen.
Das hier als “News” zu sehen ist absolut lächerlich. o_O
Aug 24th, 2008 @ 1:01
[...] Süddeutsche: Millionenspiel bei Bier und Wein [via] [...]
Aug 24th, 2008 @ 1:09
Die Forderung ist doch ganz klar, der Bundestrojaner muss mit GPS und GSM ausgerüstet werden! ;-)
Aug 24th, 2008 @ 1:41
Auf jeder Lanparty gibt es irgendjemanden der nen FTP aufsetzt und seine Datenfreigibt.
Oder von den Organisatoren wird gleich ein “Share Server” eingerichtet um files zu tauschen…
Übrigens gab es schon desöfteren Polizeiratzien bei Lanpartys inklusive Beschlagnahmung der Rechner da das vorhandensein von Raubkopien vermutet wurde:
http://www.heise.de/newsticker/Polizeizugriff-liess-LAN-Party-platzen–/meldung/49247
Also immer schön eure Harddisks mit truecrypt verschlüsseln ;)
Aug 24th, 2008 @ 2:11
Hehe, genau, haben wir früher auf Lan-Partys auch schon gemacht.
Aber war ja klar, dass die MAFIA nun mal wieder so etwas als neues Schreckgespenst gebrauchen.
Aug 24th, 2008 @ 2:50
*hehe*, ich weiß schon, warum ich meine externe Festplatte verschlüsselt habe. Da sind zwar keine MP3s drauf, man sollte ruhig klarstellen, dass man keine Blicke auf seine Platte zulassen will.
Aug 24th, 2008 @ 2:59
P.S.:
Was die Größenangabe “500 Gigabyte” angeht: das gilt natürlich nur für die USB-betriebenen 2,5″ Platten. Bei den externen 3,5″ Platten mit eigenem Netzteil sind 1.000 Gigabyte locker erschwinglich.
Und die Hersteller protzen auch sehr gerne mit Werten wie “250.000 MP3s” bei einer 1TB Platte. :-)
Aug 24th, 2008 @ 11:28
irgendwannmal gibts Petabyte festplatten, dann kann man auch mal locker ein par tausend DVD rips hin und her kopieren ;)
Aug 24th, 2008 @ 11:44
[...] fragt sich bei Netzpolitik: „Mal schauen, wie die Lobby darauf reagiert und welche politischen Forderungen daraus [...]
Aug 24th, 2008 @ 13:10
die eigentliche frage ist doch: wie verberge ich, dass ich überhaupt einen computer besitze?
Aug 24th, 2008 @ 14:20
und gäbe es Filesharing nicht und auch keine HD Parties, so hat man immernoch Instand Messanger und Email und noch sicherlich einen dutzend anderer Wege Dateien zu tauschen. Früher wurden CDs verleiht und Radiosongs aufgenommen. “Filesharing” ist so alt wie das Tonbandgerät. Nur ist es heutzutage einfacher.
Da kämpft jemand gegen Windmühlen.
Aug 24th, 2008 @ 14:45
Hmm. Ne, is klar. Da kommt bestimmt eine ganz große Medien-Aktion.
Medien:
Der Kleine Thomas ist auf einer diesen illegalen, schmutzigen “HD-Partys” mit pornografischen (oder Nazi-Propaganda, Bombembauplänen usw.) Inhalten in Kontakt gekommen!
Politik:
Im Sinne des Jugendschutzes müssen zukünftig alle “HD-Partys” vorher angemeldet werden und grundsätzlich darf nur das getauscht werden, was zuvor von Verantwortlichen gesichtet wurde und zudem ist der maximale Tauschwert auf 100mb begrenzt.
Medienindustrie:
Hehheheheheh
Aug 24th, 2008 @ 16:07
[...] Artikel in der Süddeutschen. via. [...]
Aug 24th, 2008 @ 19:44
[...] via: Netzpolitik.org [...]
Aug 26th, 2008 @ 14:22
Hard Drive Partys - Die neue Bedrohung…
Als “neue Bedrohung für die Musikindustrie” bezeichnet die Süddeutsche Zeitung sogenannte Hard Drive Partys bei denen Musik offline über externe Festplatten getauscht wird. Ihr wundert euch ganz zu Recht liebe Leser. Das Wort “neu” passt hier ni…
Dez 25th, 2008 @ 22:30
[...] Neue Bedrohung: Hard-Drive-Partys. [...]