Bundesverwaltung kann bald ODF lesen

Die Behörden der Bundesverwaltung sollen bis spätestens Anfang 2010 das offene Dokumentenformat ODF nutzen können. Sie sollen bis dahin in der Lage sein, Dokumente diesen Formates zu empfangen und zu versenden, zu lesen und auch zu bearbeiten. Das verkündet der IT-Rat der Bundesregierung: IT-Rat der Bundesregierung eröffnet den Einsatz offener Dokumentenformate (ODF).

Staatssekretär Dr. Hans Bernhard Beus, Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik und Vorsitzender des IT-Rats, bezeichnete die Entscheidung als „wichtigen Schritt, um den Wettbewerb zwischen den Software-Herstellern zu fördern, die IT-Sicherheit zu stärken und die Interoperabilität zu verbessern, denn offene Dokumentenformate werden vollständig und regelmäßig veröffentlicht.“

Bürgern, Unternehmen und anderen Verwaltungen wird damit künftig der Dokumentenaustausch mit der Bundesverwaltung auch im ODF-Format eröffnet.

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2 Kommentare

  1. Erstellt am 3. Dezember 2008 um 13:10 | Permanent-Link

    Mehr als überfällig, aber besser spät als nie.

    Ich kann sowieso nicht verstehen wieso unsere Regierung noch Geld für Betriebssystemlizenzen herausschmeißt.

  2. Erstellt am 3. Dezember 2008 um 22:01 | Permanent-Link

    Weil Linux User- und nicht DAU friendly ist ;)

2 Trackbacks

  1. Von darktiger.org am 3. Dezember 2008 um 23:10

    Bund steigt mit Modemgeschwindigkeit auf ODF um…

    Es ist ja immer zu begrüßen, wenn auch staatliche Stellen die Open Source Idee unterstützen und sogar nutzen wollen. Um so schöner ist es auch wenn die Idee nicht nur unterstützt, sondern aktiv umgesetzt wird: Die Behörde…

  2. Von KBSt geht in CIO auf, oder so : netzpolitik.org am 5. Dezember 2008 um 23:50

    [...] abonniert habe, hat sich runderneuert. Das ist allein keine News wert, aber immerhin passend zur Ankündigung von neulich. Die aufgehübschte Webseite des CIO versteckt in einem PDF die Historie: In SAGA [...]

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