Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken und handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

 

Sonntag, 6. Januar 2008

3Sat-Ausschreibung “Mein Leben in Sicherheit”

Für Dokumentarfilmer interessant:

Unter dem Motto „Mein Leben in Sicherheit“ wird die Filmredation 3sat Dokumentarfilme zu diesem aktuellen Thema produzieren:

Individuelle und kollektive Sicherheitsbedenken bestimmen das Leben in zunehmendem Maße. Die Gewährleistung von Sicherheit droht zur Legitimation für staatliche Gewalt, Beschneidungen von Bürger- und Persönlichkeitsrechten zu werden. Ängste vor Krankheit, sozialem Abstieg, Gewalt und Terror nehmen zu und werden von populistischen Medien geschürt. Längst ist Sicherheit zur Ware geworden, sich „in Sicherheit zu bringen“ vor allem eine Frage des Geldes.

. Gesucht werden Projektvorschläge, die sich zum Beispiel mit folgenden Aspekten beschäftigen:
* Flucht aus Furcht – Leben in Angst: Was erlebt ein Asylbewerber, der sich nach Deutschland in Sicherheit gebracht hat?
* Auf Schritt und Tritt: Wie beeinflusst die Überwachung des öffentlichen Raums unser Leben?
* Knall auf Fall: Wie leben, wenn grundlegende soziale Sicherheiten fehlen?
* Inszenierungen von Stärke und Sicherheit als Lifestyle der Reichen:
Was tun Einzelne für mehr gefühlte Sicherheit?
* Gläserner Kunde – gläserner Bürger:
* Kunden-Bonus-Systeme, Internet-Tracking, Online-Durchsuchungen vs. Datensicherheit.
* Der westliche Hightech-Lebensstandard und seine Risiken: Wie sicher ist sicher?

Was wir suchen:
Wir laden engagierte Dokumentaristen ein, sich filmisch mit dem Thema auseinanderzusetzen und dokumentarische Geschichten zu erzählen. Wir wünschen persönliche, hintergründige, eigenwillige Filmkonzepte jenseits formatierter Fernsehdokumentationen. Wir sind offen für vielfältige Herangehensweisen und Autorenhandschriften – vom Direct Cinema bis zum Essayfilm. Auch Hybridformen wie die Verbindung von Dokumentar- und Animationsfilm sind willkommen. Gedreht werden soll auf Video, Längen zwischen 30 und 90 Minuten sind möglich.

Einreichung von Projektvorschlägen:
Projektvorschläge – sowohl von erfahrenen Dokumentaristen als auch von Nachwuchs-Filmemachern –
sollten enthalten:
* ein Exposé mit Beschreibung des Inhalts und der Protagonisten von maximal 2 - 3 Seiten
(zusätzlich kann auch ein längeres Treatment mitgeschickt werden)
* eine ausführliche Beschreibung der filmischen Umsetzung, der Motivation und des persönlichen Zugangs
* den Lebenslauf des Autors/der Autorin mit aussagekräftiger Filmografie und Arbeitsprobe (DVD o. VHS)
Projektvorschläge bitte bis zum 15. Januar 2008 an:

ZDF, Filmredaktion 3sat
Kennwort „Sicherheit”
55100 Mainz

5 Kommentare

  1. [...] Quelle: Netzpolitik.org [...]

  2. [...] [via] [...]

  3. R.Rusch am 07.01.2008 um 00:24 (Antworten)

    Der Film wird ein interessantes Thema behandeln, die Ausschreibung an sich halte ich für Blödsinn.
    Jemand der schon filmische Erfahrungen hat, kann sich leicht bewerben. Aber wäre es nicht sinnvoll, auch thematische Zusammenfassung in textl. Art zu senden?
    Z.B.: Wie verhalten sich einige Unternehmen? Für uns haben wir das entschieden:
    Erhöhung der Datensicherheit eines Portals

    mfg
    R.Rusch

  4. Marco am 07.01.2008 um 04:37 (Antworten)

    Interessant und entlarvend, dass der neosozialistische 3sat-Sender keinerlei grundsätzliche Kritik am sozialistischen Umverteilungsstaat will. Langweilig!

    Aber aus ganz, ganz, ganz zuverlässiger Quelle weiß ich immerhin, dass demnächst wohl ein tabubrechender Dok.-Film über die “sanfte Tyrannei” in der Bundesrepublik veröffentlicht werden wird… ;-)

  5. Marco am 07.01.2008 um 04:38 (Antworten)

Einen Kommentar hinterlassen


 

Tagmap

Kategorien

Am häufigsten kommentiert

Meta

Über netzpolitik.org

  • Aktuelle Berichterstattung rund um die politischen Themen der Informationsgesellschaft.
  • A blog dealing with open source technologies, Internet-users' rights and free expression in cyberspace.
  • Un blog sur les logiciels libres, les droits des internautes et la liberté d'expression dans le cyberespace.