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Montag, 5. Februar 2007

Wired über die deutsche Killerspiel-Debatte

Wired beschreibt in einer Aussenansicht die deutsche Killerspiel-Debatte: German Past Haunts Gamers’ Future.

Germany, ever mindful of its troubled history, keeps as close an eye on its past as it does its present and future. And that may spell trouble for certain video games. Politicians are pushing new legislation that would ban games deemed violent or that incite hatred. Not only that, this decidedly pacifist nation is lobbying the European Union to impose continent-wide censorship of especially inflammatory games.

4 Kommentare

  1. ninjaturkey am 05.02.2007 um 18:28 (Antworten)

    Aus einer Nation, deren Hemmschwelle zu Gewalt deutlich niedriger liegt, mag diese Sicht gerechtfertigt sein. Die Hysterie bei uns trägt allerdings zunehmend ähnlich bizarre Züge. Eine Bekannte berichtet, dass der Freund des Sohnes Besuch von der Kriminalpolizei bekam, weil er mit Klassenkameraden im Computer das Schulgebäude nachgebaut, und mit ihnen fröhlich marodierend durch die virtuellen Gänge gezogen sei. (Ich hatte das in einem toleranteren Klima vor Jahren auch schon einmal gemacht, inkl. digitalisierten Gesichtern der Bewohner. Keine Angst, ich bin ausgewiesen friedfertig!) Weder die Bekannte noch die Eltern des Freundes haben die geringste Ahnung davon, was die Jungs da so treiben, was sie für Spiele und Programme installiert haben, noch scheint auch nur das geringste Interesse dafür vorhanden zu sein. Jegliche “Kenntnis” über sogenannte Killerspiele stammt aus der Berichterstattung über Amokläufer, und jedes kleine Ballerspiel (sogar Moorhuhn!) wird mittlerweile generell als Counterstrike “identifiziert”. Nach Jahren bemühter Versuche, ein wenig zur Aufkläung beizutragen, bin ich zunehmend versucht, es aufzugeben. Es ist wohl angenehmer und bequemer sich wohlig ob des Bösen im Internet und im Computer zu gruseln, als sich selbst ein wenig schlau zu machen, und vielleicht mal mit den Kids gemeinsam durchs Netz oder durch einen kleinen Baller-Dungeon zu stromern. Auch das ist Verwahrlosung der Jugend - aber das hatte ich, glaube ich, ja schon an anderer Stelle angemerkt.

  2. dakira am 12.02.2007 um 19:35 (Antworten)

    Gerade das “Schule nachbauen” haben jawohl schon damals alle gemacht, die sich irgendwie naeher mit “3D”-Spielen beschaeftigt haben. War zumindest damals bei mir so, dass es kaum eine Schule gab, die man nicht als WAD-Datei fuer Doom bekommt.

  3. Philipp Fr. am 13.02.2007 um 16:28 (Antworten)

    Hi!
    Ich halte nicht viel vom Verbot von Killerspielen! Hier ist ein link der etwas klarheit ins dunkle bringt. Im link wird auf einfache Weise erklärt das Killerspiele nicht der Grund für einen Amoklauf sind! Hier der link:
    In der animation wird keinerlei Gewalt angezeigt!

  4. markus am 13.02.2007 um 16:44 (Antworten)

    Denk Link hab ich mal gelöscht. Auf der Seite waren Links zu Pornos mit Schulmädchen rund um die Flash-Animation, die nicht wirklich funktionierte…

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