Google: Wir schaden uns mit China, trotzdem ändert sich nichts

Der Google-Gründer outet seine Firmenpolitik, wie ich gerade bei Boingboing fand. Cory Doctorow kommentiert:

Google founder Sergey Brin told an interviewer that censoring China’s search-results at the behest of the totalitarian government in Beijing was a “net negative” for Google. Before this, Google’s position on China was the a kind of Orwellian doublespeak: “We have to censor China because they have lots of money and we can’t have any without participating in censorship” and “If we censor China but tell Chinese people when they’re being censored, they’ll clamor for democracy.” (Um… yeah… What about if you just send uncensored web-results to China about democracy? Wouldn’t that aid the cause of democracy more?)

Soweit so gut. Das Interview selbst findet sich im britischen Guardian und enthält auch u.a. diese Schote:

From what was said yesterday a policy change seemed unlikely in the near future. Co-founder Larry Page said: “We always consider what to do. But I don’t think we as a company should be making decisions based on too much perception.”
Much of the harm had come from newspaper headlines, he said, which affected perception for most people, who then did not read the actual articles.

Was haben wir hier? Lamentieren, dass die Leute nur oberflächlich lesen. Nicht die Spur einer Einsicht, die Konsequenzen nach sich ziehen würde. Keine kleinste Andeutung, dass dies zukünftig eine Änderung der Firmenpolitik bringen könnte. Sie bedenken immer was sie gerade tun, also alles beim Alten. KonkurrentBaidu wird weiterhin auf chinesische Art bekämpft.

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  1. [...] Netzpolitik.org berichtet über interessante Blogeinträge, in denen Blogger über die neue Kommentarfreude der Googlers zum leidigen und zu recht kritisierten China-Thema Auskunft geben: [...]

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