“Freiheitsredner” informieren über den Wert der Privatsphäre
von markus um 12:36 am Dienstag, 8. Mai 2007
Die kleine Plattform Freiheitsredner.de ist gestern nach etwas Vorlaufzeit offiziell online gegangen:
Ab heute können Schulen, Universitäten und Vereine ein Netzwerk Freiwilliger in Anspruch nehmen, die ehrenamtliche Vorträge über den Wert der Privatsphäre anbieten. Die “Freiheitsredner” wollen vermitteln, welche Bedeutung überwachungsfreie Räume für uns und unsere Gesellschaft haben, wie groß die “Bedrohung” durch Kriminalität wirklich ist und wieviel Sicherheit Überwachung tatsächlich bewirken kann. Nähere Informationen finden sich auf der Internetseite Freiheitsredner.de.
Ich hab mich schon eingetragen und Ralf dürfte für die Region Bremen drin stehen. Macht mit und vergrössert die Basis der Beteiligten.
Dazu gibt es auch eine Pressemitteilung.
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Kommentare
6 Kommentare zu ““Freiheitsredner” informieren über den Wert der Privatsphäre”
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Mai 8th, 2007 @ 12:49
Ich halte es möglich, dass Irgendwelche Institutionen einen vortrag von Markus oder Ralf buchen - aber dass Schulen sich irgend einen “Freiheitsredner” einladen, sehe ich kaum.
Da muss schon aktiv Reputation aufgebaut werden und die Zielgruppe angesprochen werden. Und die Leute müssen Vorträge üben.
Mai 8th, 2007 @ 13:28
[...] Wirtschaftslobbies wie IFPI oder INSM machen es vor: Mit Vorträgen und professionell erstellten Unterrichtsmaterialien versuchen sie ihre Überzeugungsarbeit an den Schulen zu beginnen. Dies will jetzt eine Gruppe um den Arbeitspreis Vorratsdatenspeicherung nachmachen. Freiheitsredner sollen kostenlos an Bildungseinrichtungen auftreten und über die Bedeutung der Privatsphäre aufklären. [...]
Mai 8th, 2007 @ 13:49
[...] (via) [...]
Mai 8th, 2007 @ 14:00
Torsten, ich erwarte da jetzt auch keine Revolution. Aber vielleicht kann man mit der Seite zumindest für einige das Problem lösen, wie man an Sprecher kommt, die etwas zur Thematik beitragen können. Die ersten Anfragen kommen aus universitären Zusammenhängen. Das können auch Jugendgruppen oder sonstwer sein. Sich an Schulen aufzuhängen, ist etwas unnötig. Und wenn es nicht klappt haben es wenigstens ein paar fleissige Bienchen versucht, die ihre Zeit in den Aufbau der Plattform besteckt haben. Und das unterstütze ich gerne.
Mai 8th, 2007 @ 22:23
“Freiheitsredner” klingt aber sehr revolutionär :-)
Wenn die Leute tatsächlich das meine, was sie auf der Webseite schreiben, müssen die fleißigen Bienchen halt bedeutend mehr organisieren. Sonst bleiben die Ergebnisse hinter den Ansprüchen zurück und die Beteiligten sidn am Ende nur enttäuscht.
Mai 12th, 2007 @ 11:47
[...] [via netzpolitik.org] [...]