Die Taz über Killerspiele

Für solche Beiträge liebe ich die Taz: “Ich knall euch alle ab!

Nichts ist nach dem Amoklauf von Emsdetten so vorhersehbar wie die “Christiansen”-Sendung vom kommenden Sonntag. Vorschau auf eine gesamtgesellschaftlich hochbrisante Expertendebatte.

Auch interessant ist dieses Interview in derselben Taz: “Ich bin wirklich friedliebend“.

Der Amokläufer von Emsdetten soll von dem Killerspiel “Counterstrike” beeinflusst gewesen sein. Ein Interview mit Rami Alloumi, dem Trainer der deutschen Counterstrike-Nationalmannschaft, der in der Nähe von Bremen lebt.

Weitere Artikel in der Taz:

Mehr zum Amoklauf in Emstetten an sich

Über den Abschiedsbrief

Interview mit Joachim Kersten (als “Gewaltforscher” bezeichnet), auch über die Frage, ob ein Verbot von “Killerspielen” sinnvoll ist

“Ballern als Pflichtfach”

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, Deutschland, Digitalkultur, Jugendschutz? und getagged , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

5 Kommentare

  1. tosch
    Erstellt am 22. November 2006 um 15:04 | Permanent-Link
  2. Erstellt am 22. November 2006 um 15:05 | Permanent-Link

    Wenn es bei Christiansen tatsächlich um das Thema gehen wird, funktioniert ja wenigstens noch etwas. An Vorhersagbarkeit ist nichts verkehrt, vor allem dann nicht, wenn es sich um die moralischen Grundfragen dreht, bei denen wir Verlässlichkeit brauchen. Als Klugscheißer kann man sich natürlich leicht zurücklehnen und den Spötter spielen. Spotten kann man überhaupt immer, bequemer ist es nur, wenn ansonsten ein Grundkonsens(*) herrscht; – dann kommt der Freak besonders gut zur Geltung, wenn er einfach mal das Gegenteil behauptet.

    *:Ich habe keine Ahnung, ob in dieser Frage ein Konsens herrscht oder wie er aussehen sollte. Das einzige was beruhigt, ist, dass die Leute moralisch aufgerüttelt sind und nicht einfach passiv jede Entwicklung schlucken wollen. Kollektivistische Pseudoargumente, dass die anderen oder das System etc. schuld sind, vernebeln nur, dass moralische Verantwortung auch individuell ist.

  3. markus
    Erstellt am 22. November 2006 um 15:26 | Permanent-Link

    Danke für die Links.

  4. Erstellt am 22. November 2006 um 15:51 | Permanent-Link
  5. Erstellt am 22. November 2006 um 16:16 | Permanent-Link

    Dass reflexartig ein Verbot gefordert wird, ist in der Tat so überraschend wie kollabierende Fans bei Tokio Hotel. In jedem Fall thematisiert Polylux das an diesem Donnerstag und danach darf bei polylog.tv über Sinn und Unsinn der Debatte diskutiert werden.

Ein Trackback

  1. Von .: cipha.net » archiv » spiegel.de=bild.de am 23. November 2006 um 10:57

    [...] [UPDATE II] auch die taz kann hier glänzen und bringt intelligente informative beiträge: der amoklauf bei der “taz”: [...]

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